Berichte von geführten Wanderungen

6. Oktober 2018: Chaltenbrunnenmoor

Nach der Postautofahrt von Meiringen durchs Rosenlauital bis zur Kaltenbrunnensäge startet eine muntere Wanderschar von 13 Personen den Aufstieg. Auf dem Weg säumen uralte Bergahornbäume den idyllisch angelegten Wanderweg und die letzten Silberdisteln funkeln im Gras am Wegesrand. Der Blick wird frei auf die Engelhörner, das Wellhorn und das Wetterhorn. Hübsche Fliegenpilze an den Waldrändern verlocken zur Suche nach Steinpilzen und ein paar wenige werden gefunden. Im Obre Stafel ist der Znünitisch von einer Bernerfamilie vorbereitet worden. Bald darauf treten wir ein ins 20 Hektaren grosse Naturschutzgebiet Chaltenbrunnenmoor, dem höchstgelegenen Moor Europas auf 1800 Metern über Meer. In den winzigen dunklen Moorseelein spiegelt sich die bergige Umgebung und über die Lücke des Brünigpasses kann in der Ferne das stolze Massiv des Pilatus erblickt werden. Nach dem Picknick auf dem Gyresprung nehmen wir den recht steilen Abstieg in Angriff. In Falcheren werden wir von Ursula und Erwin Fanger zum Kaffee erwartet. Über ein in Stein gehauenes Strässchen geht es hinunter nach Willigen und zum Ausgangspunkt Meiringen zurück.

Walter Brand, Wanderleiter

 

Chaltenbrunnenmoor

22. September 2018: Unter Stiegli am Pilatus

7 Frauen und 2 Männer
Bei recht gutem Wetter starteten wir um 7.30 Uhr beim Bahnhof in Hergiswil.
Unseren ersten Halt gab es bei der wunderschönen Renggkapelle beim Aufstieg auf den Renggpass.
Der Regen in der Nacht wäre nicht nötig gewesen. Denn der steile Weg hinauf zu den Renggdössen hätte ich lieber trocken gehabt. Die schöne Aussicht auf dem Aussichtspunkt liess uns die Strapazen vergessen.
Von da an hatten wir wieder schönen Weg. Vorbei am Krummhorn und durch den Haselwald erreichten wir unser Ziel Untersteigli. Von Weitem sahen wir aufsteigenden Rauch aus dem schön gepflegten Alphütli.
Der freundliche Älpler Stefan Zieli hatte schon Kaffee parat als wir eintrafen. Da es recht kühl war, durften wir im gemütlichen Stübli unser Mittagessen einnehmen. Natürlich mit Schwarzes (Kaffee). Vom Untersteigli hatten wir noch einen kleinen Aufstieg zur Äsigenalp, Mittelstation von der Pilatusbahn. Da es wieder wärmer wurde, hatten die meisten Lust den Abstieg zu Fuss zu gehen.
Zum Ausklingen gönnten wir uns einen Kaffee oder Glace in Alpnachstad.
Fotos wurden von Marianne Gander gemacht.

Walty Küng, Wanderleiter

 

Unter Stiegli am Pilatus

16. September 2018: Denalp Melchtal mit Raclette-Plausch

14 wanderlustige Personen
Bei schönstem Wetter und guter Laune starteten wir ab Grafenort, zu den (Bähndli) Mettlen, Rugisbalm und Eggen auf Lutersee. Da nur 4 Personen pro Bahn transportiert werden konnten, gab es bis zum Storeggpass eine verzottelte Wanderschaft.
Obwohl die besser geübten Wanderer/innen  mit den letzten Bahnen fuhren, waren diese zuerst auf dem Storeggpass. Zusammen ging es abwärts zur Denalp. Von weitem sahen wir, dass Vreni und Hans Röthlin die Tische an die Sonne stellten.
Auf Denalp wurden wir vom freundlichen Älplerpaar herzlich empfangen. Zwischen Apéro und feinem Raclette, Kaffee und Kuchen unterhielt uns der Älpler Hans auf seiner Handorgel.
Nach zirka 800 m Abstieg erreichten wir das Postauto im Melchtal. Nach einem kurzen Aufenthalt im Restaurant Bahnhof in Stans verabschiedeten wir uns.
Die Fotos wurden von Judith gemacht.

Walty Küng, Wanderleiter

 

Denalp Melchtal mit Raclette-Plausch

23. September 2018: Nidwaldner Zentrumsweg (2. Etappe)

Nidwaldner Zentrumsweg (2. Etappe)

7./8. September 2018: Zwei Tage Bergwandern in Uri

Aufgrund des nassen Wetters am Freitag musste die geplante Route kurzfristig geändert werden.
Wir stiegen am Freitag Nachmittag von Bristen zur Etzlihütte hoch, wo wir einen sehr unterhaltsamen Hüttenabend mit Jassen und Doggen verbrachten. Nach dem Frühstück wanderten wir am Samstag über die Pörtlilücke zur Treschhütte und Ober Felliberg. Den Chrützlipass konnten wir somit leider nicht machen. 12 motivierte Teilnehmer genossen diesen wunderbaren Herbsttag bei schönstem Bilderbuchwetter!

Barbara Odermatt, Wanderleiterin

 

Zwei Tage Bergwandern in Uri

17. August 2018: Vom Eigenthal zum Regenflüeli und Studberg

Bei gutem Wetter trafen sich bei der Busendstation im Eigenthal neun Wanderer. Schon bald im Wald gings steil bergauf zur Alp Rosebode. Bereits hier konnten wir einen ungewohnten Blick zum Pilatus mit Eigenthal und dahinter die Voralpengipfel geniessen. Nach einer kurzen Pause stiegen wir weiter bergan und pünktlich zum Mittag erreichten wir das Rägeflüeli. Der Ausblick von hier war besonders eindrucksvoll. Die Mittagspause war kurz, den rundherum war Donnergrollen zu hören. Der Weg führte weiter zum Studberg und etwas steil über den Grat hinunter zur Alp Hirsbode. Entgegen den Prognosen der Wetter-Apps überraschte uns dabei ein Gewitterregen. Der freundliche Älpler gab uns Wetterschutz in der heimeligen Alphütte und bediente uns sogar mit allerhand Getränken. Zum Abschluss führte uns der Weg über Oberpfiffersalp hinunter ins Eigenthal. Die Wandergruppe bewältigte in 5 Stunden Wanderzeit 800 m Auf-/Abstiege und 10 km Distanz.

Markus Blättler, Wanderleiter

 

Vom Eigenthal zum Regenflüeli und Studberg

15. August 2018: Glattalp

21 Personen trafen sich beim Sahli für die Glattalpwanderung.
Dass wir auch noch in den Genuss der Glattalpkilbi kommen, war wohl niemandem bewusst.
In morgendlicher Frische legten wir die Steigung zurück und kamen auf ein wunderbares Hochplateau. Eine eindrucksvolle Bergkulisse und ein fantastisches Wolkenschauspiel boten sich uns.
Picknick am See und Kaffee und Musik im Glattalpbeizli rundeten diesen tollen Tag ab.
Nach dem Abstieg konnten wir alle gesund und glücklich die Heimfahrt antreten.

Helen Gander, Wanderleiterin

 

Glattalp

15. Juli 2018: Laucherenstock

Der Laucherenstock, im Volksmund liebevoll "s'Laicherechepfli" genannt, zeigte am letzten Sonntag sein Sonnengesicht. Zu fünfzehnt starteten wir am Bahnhof Wolfenschiessen und schwebten bald mit dem Diegisbalm- und Oberalpbähnli hinauf auf 1400 Meter.
Bedeckter Himmel sorgte für kühle Temperaturen, grad wie man's gern hat beim Wandern. Beim Plattenboden hinter dem Winterhaltengrat zeigte sich das Tagesziel als abweisende Felsbastion. Vorbei am Kernalperseeli und an der Chälenhütte stiegen wir an zur Laucherenalp und von da weglos von hinten "ufs Laicherechepfli". Betreff Rundsicht könnten sich hier auch prominentere Bergnamen eine Scheibe abschneiden. Wir genossen das 360 Grad-Panorama, die Ruhe, den weichen, warmen Boden, das Spiel der Wolken und den Flug eines prächtigen Schwalbenschwanzes. Eine Stunde der Glückseligkeit!
"S'Kafi" gab's beim Abstieg bei Theres und Toni in der Chälenhütte. Langsam zogen die Vorboten des angekündigten Gewitters auf und einige Regentropfen waren willkommene Kühlung, bis dann später, als wir längst per Gummen- und Wirzwelibahn im Tal waren, kräftige Gewitterregen einsetzten und der Natur langersehntes Nass brachten.

Klaus Odermatt, Wanderleiter

 

Laucherenstock

29. Juni 2018: Auf unbekannten Wegen von Hergiswil ins Eigenthal

Bei schönstem Wetter, am Freitagmorgen um 08:00 Uhr, traf sich eine kleine, aber muntere Wandergruppe am Bahnhof Hergiswil. Von den 6 Wanderinnen und Wanderern konnten wir mit Trudi sogar einen Gast aus Bern begrüssen.
Schon nach 15 Minuten hatten wir die Häuser hinter uns gelassen. Von der "Grosstanne" gings entlang dem Steinibach direkt zur schönen Riedbodenhütte. Die meiste Wanderzeit im Wald kam uns sehr gelegen, den die Morgensonne brannte auf Hergiswil und die Temperatur stieg ziemlich an. Nach der verdienten Pause führte der breite Weg durch Wald und Lichtungen zur Lägenbrugg und weiter nach Scheligsee. Die reichhaltige Flora der Riedwiesen hatte ihren besonderen Reiz. Nun gings entlang des geschützten Hochmoors und Wildschutzgebiets "Arven" zur Grenze zum Kanton Luzern. Von da steigt der wurzelübersäte Weg hoch zur Fräkmüntegg auf 1438 m, dem höchsten Punkt der Wanderung. Der Weiterweg führt hinüber zum Lauelenegg und schon bald zur Alp Oberlauelen. Hier genoss die Wandergruppe eine ausgedehnte Mittagsrast. Wieder gestärkt stiegen wir ab nach Unterlauelen. In der bekannten Hergiswiler Alpwirtschaft gabs den verdienten Kaffee und auch ein hausgemachtes Dessert durfte nicht fehlen. Zum Abschluss führte der Weg dem Rümlig entlang zur Bushaltestelle Eigenthal. Die Wandergruppe bewältigte in 5 Stunden Wanderzeit 1000 Höhenmeter und 12 km Distanz.

Wanderleiter: Markus Blättler

 

Auf unbekannten Wegen von Hergiswil ins Eigenthal

16. Juni 2018: Bergfrühling mit Orchideen (Schächental)

30 Wanderfreudige mit Interesse an Orchideen (Frauenschuhen) fuhren ab Talstation Eggberge im überfüllten Postauto nach Spiringen. Mit der kleinen Luftseilbahn ging es luftig hinauf aufs Ratzi. Nach einem stärkenden Kaffee marschierten wir entlang farbiger Oekowiesen Richtung Biel zum Gangbach. Dort konnten sich alle an über hundert Frauenschuhen erfreuen und Foto um Foto schiessen. Nach dem Picknick wanderten wir weiter durch die bunte Alpenflora zum Passbeizli zu einem urchigen Schwingerkaffee. Alle lauschten mit Interesse den Urnersagen: von Starken Männern, der Claridenalp und dem Grenzlauf. Am Fleschseeli konnte der Fieberklee in schönster Blüte bewundert werden, bevor es durch Alpenrosen zum Hüenderegg mit prächtiger Rundsicht weiterging. Auf der Sonnenterrasse Eggberge wurde nach einem eindrücklichen Tag voneinander Abschied genommen.

Wanderleiter: Walter Brand

 

Bergfrühling mit Orchideen (Schächental)

9./10. Juni 2018: 2-Tages-Wanderung Eggberge

Das Oberaxenbähnli brachte uns bequem in die Höhe.
Nach der Kaffeepause ging es steil bergan.
Doch bereits auf dem Franzen, konnten wir uns eine erneute Pause gönnen. Der Ausblick und die vielen Orchideen, Insekten und Schmetterlinge am Weg waren wunderbar.
Wir durchquerten sehr unterschiedliche Vegetationsflächen.
Der Abend brachte genügend Zeit zum Erzählen und Jassen.
Der 2. Tag führte uns über 4 Gipfelkreuze, Moorlandschaften und gar über Schneefelder zum Siwfass.
Wieder zurück beim Fleschsee konnten wir uns stärken mit Eiscafe oder Merengue.
Über Heidelbeergebiete und Wollgrasfelder kehrten wir auf die Eggberge zurück.

Wanderleiterin: Helen Gander

 

2-Tages-Wanderung Eggberge

27. Mai 2018: Übers Ächerli

Der Regenradar verhiess bereits für den Vormittag Niederschläge. Doch sind Prognosen bei einer derart flachen Druckverteilung glücklicherweise fehleranfällig und so blieben die Regenschutz-Utensilien den ganzen Tag im Rucksack.
Bei der Busstation St. Jakob nahmen elf Personen den Aufstieg aufs Ächerli unter die Schuhsohlen. Die Wiesen strahlten in saftigem Grün, und auch die Blumenpracht wollte dem nicht nachstehen. Darob vergassen wir die teils spärliche Signalisation im Abschnitt Rütlimattli-Sitz. Das schwülwarme Wetter kostete viele Schweisstropfen, doch mit jedem Höhenmeter weitete sich die Rundsicht über den Kernwald und das Obwaldnerland.
Nach dem obersten Heimet Langschwandi passierten wir die Alpen Ebnet, Choleren und Furmatt. Eindrücklich der Blick auf die steile Westflanke des Stanserhorns mit den stotzigen Wildiheu-Planggen. Oben auf dem Ächerli fand ein betriebsames Landjugendtreffen statt, fürs Mittagessen bevorzugten wir die Stille und Aussicht bei der Holzwangkapelle. Nach dem Kaffeehalt im Beizli von Res Gut auf der Alp Chieneren wählten wir den kurzen, aber sehr lohnenden Umweg über die Alp Dürrenboden hinunter zum Langboden und weiter zum Wirzweli, von wo der weitere Abstieg nach Dallenwil gelenkschonend per Luftseilbahn erfolgte.
Der Übergang übers Ächerli von St. Jakob aus wird nicht häufig begangen. Wer Natur und Stille sucht, Ausdauer und Orientierungssinn mitbringt, findet hier ein herrliches Naturerlebnis. Die Abstecher zur Holzwangkapelle und zu den Alpen von Dürrenboden bieten Einblicke in eine prächtige Bergwelt.

Wanderleiter: Klaus Odermatt

 

19. Mai 2018: Panoramawanderung aufs Jänzi

In Fahrgemeinschaft und mit 4 PW's fuhren wir, 14 Teilnehmen, auf Langis. Das Wetter war besser als von den Meteorologen angesagt. Das Panorama erschloss sich jedoch nicht ganz nebelfrei. Dafür waren die Matten noch voller Tau. Die Frühlingsvegetation entlockte uns ab und zu ein "ahhh", "ohhh" oder "soooo schööön". Alles was im Sumpf und im Hochmoor blüht und gedeiht zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Ja sogar weisse Enziane waren zu bewundern. Das Obwaldnerland lag uns zu Füssen. Das Panorama war eindrücklich. Durch die Nebelschwaden zeigten sich Pilatus, Stanserhorn, Arvi-, Arnigrat und die Berner Alpen.
Die routinierte Wandergruppe stieg bestens gelaunt über Hohnegg und Wolfetsmatt aufs Jänzi. Das Hochmoor zeigte sich in voller Pracht. Der Boden war weich wie ein Teppich, aber auch ein bisschen tief und nass. Sämtliche Moor- und Sumpfblumen zeigten sich uns von ihren schönsten Seiten. Gut vom Wind geschützt nahmen wir unser Picknick ein und stiegen dann über die Egg der Grossen Schliere entlang nach Schwendi Kaltbad. Gestärkt und voller wunderbaren Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg.
Wie schrieb doch eine Teilnehmerin ins Buch auf dem Jänzi? "Liebe Obwaldner, besten Dank für euer Gastrecht".

Wanderleiter: Tomas Jodar

 

Panoramawanderung aufs Jänzi

22. April 2018: Von Schloss Hallwyl nach Schloss Heidegg

Bei wunderbarem Frühlingswetter mit sommerlichen Temperaturen genossen 13 Wanderfreudige den Landschaftsgarten Seetal. An den Kirsch-, Äpfel- und Birnbäumen in voller Blust, sowie prachtvollen Gärten konnten sich unsere Augen satt sehen. Im Wald erfreuten uns die Vögel mit abwechslungsreichem Gesang.
Die beiden Schlösser Hallwyl und Heidegg haben eine über 800 jährige Geschichte. Sie sind restauriert und laden zu einem Besuch ein. Bei Seengen konnten wir eine Pfahlbaute (Unesco Weltkulturerbe) bestaunen. Vor der Rückreise linderte ein kühles Bier unseren Durst.

Wanderleiter: Walter Brand

 

Schloss Hallwyl nach Schloss Heidegg

22. April 2018

21. April 2018: Mit Elsbeth Flüeler das Bergsturzgebiet Chärnwald entdecken

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich warmen Temperaturen liessen sich 43 Personen in den Bergsturz am Stanserhorn einweihen. Elsbeth Flüeler, Autorin eines Buches über Bergsturzwanderungen entlang der Schweizer Alpen wählte den geschichtsträchtigen Chabisstein, um mit dem Gedicht "Im Chärnwald" von Josef von Matt in die Geheimnisse dieses sagenhaften Waldes einzustimmen.
Beim Heimet Hostet ob St. Jakob folgten Ausführungen zum Bergsturz am Stanserhorn, bei dem sich rund 95 Millionen Kubikmeter Fels aus dem Brünnli- und Chälgraben lösten und im Gebiet des heutigen Chärnwaldes deltaförmig zu liegen kamen. Diese Masse entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von gut 450 Meter. Zum Vergleich: Beim Goldauer Bergsturz von 1806 war die Masse gut zweimal kleiner, beim Engelberger Bergsturz vor rund 15'000 Jahren rund 25 Mal grösser. Heute nimmt man an, dass der Bergsturz vor rund 2'200 Jahren stattfand, wohl als Folge einer Erdbebens der Stärke 6.5 bis 7.
Der langjährige Ennetmooser Ürteschreiber Josef Filliger liess beim Blick auf die weite Ebene des Drachenriedes Erinnerungen aufkommen zu den Stauseeplänen der CKW von 1919. Geplant waren damals eine dreissig Meter hohe Staumauer beim Eingang zur Rotzschlucht und eine gut zwanzig Meter hohe beim Allweg. Der See hätte bis zur Kirche St. Jakob gereicht, welche auf einer Insel "überlebt" hätte. Schlussendlich gaben die CKW aber dem gleichzeitig vorangetriebenen Kraftwerkprojekt am Lungerersee den Vorzug.
Die Wanderung führte weiter auf einem Teilstück des Bruderklausen-Weges. Nach der Querung von Rübi- und Melbach zeugen einzelne Felsblöcke im Land vom Bergsturz. Die meisten sind mittlerweile bei der Urbarmachung des Landes weggeräumt worden. Beim Hexenstein, einer Steinplatte mit eigenartigen Vertiefungen, tauchte die Gruppe in die Sagenwelt rund um den Chärnwald ein. Elsbeth Flüeler erzählte die Sagen vom gotteslästerlichen Tun von Menschen und Teufeln und vom Heidendorf, das beim Bergsturz unterging. Geschichten, die zum geheimnisvollen Ruf des Chärnwaldes beitragen.
Eine Trouvaille der stillen Art sind Blindsee und Gerzensee. Diese Grundwasserseen strahlen eine Ruhe aus, der sich niemand entziehen kann. An solchen "Tankstellen fürs Gemüt" wird einem bewusst, wie wichtig solche Ruheoasen in der heutigen geschäftigen Welt sind.
Der letzte Besuch galt dem Drimarchenstein, Grenzpunkt von Ennetmoos, Kerns und Alpnach. Seit 1540 steht er gut versteckt an seinem Platz. In der Nähe findet man weitere Grenzsteine entlang der Kantonsgrenze NW/OW. Auf der Polenstrasse wanderte die Gruppe zurück zum Ausgangspunkt, den Kopf voll von neuen Eindrücken zu einem Gebiet, das die Teilnehmenden eigentlich gut zu kennen glaubten.

Wanderleiter: Elsbeth Flüeler und Klaus Odermatt

Literatur:

  • Flüeler Elsbeth, Berge entstehen – Berge vergehen, ott-verlag, 2011
  • Niederberger Franz (Hrsg.), Sagen aus Unterwalden, Abächerli Sarnen, 1924
  • Gemeinde Ennetmoos (Hrsg.), Gröbli Roland/Odermatt Leo (Red.), Ennetmoos – Jubiläumsbuch 1389-1989, Gemeinde Ennetmoos, 1989

30. März 2018: Karfreitagswanderung Brennwald

49 Wanderfreudige treffen sich zum Saisonauftakt in Emmetten zur traditionellen Karfreitagswanderung. In der Heiligkreuz-Kapelle erklärt uns Kunsthistorikerin Regula Odermatt den Totentanz auf spannende, amüsante und humorvolle Art und Weise. Toni Richiger empfängt uns beim grossen Rastplatz wieder mit saftigen Äpfeln und dem wunderbar geschmückten Osterbäumchen in der Hütte. In der „Hohlen Gasse“ erzählt er uns von den Dreharbeiten zum Film „Wilhelm Tell“. Von der Höch Flue geniessen wir bei prächtigem Föhnwetter die Aussicht auf den Vierwaldstättersee, Rigi Hochflue, Urmiberg, beide Mythen, Fronalpstock und direkt unter uns Seelisberg. Unzählige Leberblümchen zieren den Weg hinunter zur Wallfahrtskappelle Maria Sonnenberg, wo uns ein Büchelbläser empfängt. Mit den 49 Urner- und 13 Schwyzer-Wanderfreunden feiern wir gemeinsam in der Kapelle mit Pfarrer Daniel Guillet eine besinnliche Andacht. Nach der obligaten Fastensuppe im Hotel Tell stehen uns die Türen der MERU - Maharishi European Reseach University offen. Herr Otto Odermatt bietet uns einen interessanten Einblick in die Räumlichkeiten und die Transzendentale Meditation.

Wanderleiter: Walter Brand

Karfreitagswanderung Brennwald 2018

21. Oktober 2017: Ponte Tibetano (Tessin)

22 Wanderfreudige fuhren mit dem Riviera-Express (Postauto) von Stans nach Flüelen und mit dem Zug weiter durch den Neattunnel nach Bellinzona. Nach einer kurzen Busfahrt gab es vor dem Start in Monte Carasso noch einen feinen Kaffee zur Stärkung.
Durch Rebberge und Kastanienhaine, vorbei an Kakibäumen, auf schönen Steintreppenwegen erreichten wir nach 2 Stunden die imposante Ponte Tibetano. Sie wurde 2015 fertig erstellt, ist 270 Meter lang, 130 Meter über dem Fluss Sementina und 50 Tonnen schwer (Kosten 1.66 Mio). Auf der Überquerung kann mehr oder weniger Nervenkitzel erlebt werden.
Bei der Romanischen Kirche San Bernardo, einem kunsthistorischen Juwel mit herrlichem Ausblick war Mittagsrast. Zum Dessert gab es eine Führung von Augusta. Sie vermittelte uns viel Interessantes über die Dorf- und Kirchengeschichte, sowie über die wertvollen Freskenmalereien.
Nach dem Besuch im antiken Weiler Curzütt, mit Häusern aus Natursteinen errichtet und sorgfältig restauriert, ging es steil hinunter zurück nach Monte Carasso. Den Ticino haben wir auf der schönen Fahrrad- und Fussgängerbrücke überquert und entlang dessen Ufer gelangten wir ins Castelgrande. Von dort hat man eine gute Übersicht auf die andern Burgen Montebello und Sasso Corbaro. Vor der Rückreise konnte man noch durch das Stadtzentrum flanieren oder einfach einen Frizzantino geniessen.

Wanderleiter: Walter Brand

Ponte Tibetano

21. Oktober 2017

22. Juli 2017: Auf dem Jakobsweg ins Berner Oberland

Wir nahmen heute die Strecke Lungern - Brünig - Brienz unter die Füsse. Von den 16 Teilnehmern war Steffi, eine junge Dame aus Leipzig mit von der Partie, seit drei Monaten berufsbedingt in Luzern wohnhaft. Alle übrigen Teilnehmer/innen waren aus Nidwalden.
Beim Bahnhof Stans besammelten wir uns um 07.25 Uhr. Mit dem Zug fuhren wir durchs schöne Obwaldnerland nach Lungern. Nach kurzen Begrüssungsworten  marschierten wir los Richtung Brünig, vorerst ein Stück der Bahn entlang. Einen ersten kurzen Halt gab es bei der Burgkapelle, wo wir die wunderbare Aussicht auf den Lungerer See geniessen konnten. Nach anderthalb Stunden erreichten wir die Passhöhe und gingen im nahen Restaurant einen Kaffee trinken und assen dazu einen frisch gebackenen Gipfel. So gestärkt ging's zuerst kurz der verkehrsreichen Brünigstrasse entlang, dann nochmals 100 Höhenmeter aufwärts auf knapp 1100 Meter. Nun folgte ein längerer Abstieg durch den Wald hinab nach Brienzwiler. Hier picknickten wir unter einem schattenspendenden Baum, und Peter Flury spielte uns ein paar Melodien auf seinem "Schnuregigli" vor.
Die restlichen anderthalb Stunden wanderten wir ebenaus durch zwei Dörfer, über Felder und durch Wald. Kurz vor Brienz querten wir Hauptstrasse und Bahn und landeten direkt beim Strandbad, hatten aber keine Badehosen dabei! Die letzte Viertelstunde folgten wir dem Seeufer des Brienzersees. Wir erreichten das Tagesziel, den Bahnhof Brienz, dreiviertel Stunden vor Abfahrt unseres Zuges. Im "Bistro" gleich neben der Brienzer Rothornbahn – die bald dampfend losfuhr - löschten wir den Durst.
Im reservierten Abteil des langen Zuges fuhren wir die gewanderte Strecke zurück und weiter via Luzern nach Stans. Bei einem Rüttler wegen einer Weiche fielen dem Wanderleiter Rucksack und Wanderstöcke vom Gepäckfach auf den Kopf, was eine kleine Schramme zur Folge hatte; mit einem Pflaster kam er nach Hause.
Nachdem letztes Jahr die gleiche Wanderung wegen Regens auf dem Brünig abgebrochen und Richtung Lungerer See abgeändert werden musste, lachte uns heute das Wetterglück. Auch ist alles gut abgelaufen, und wir waren eine super Wandergruppe!

Paul Odermatt, Wanderleiter

Auf dem Jakobsweg ins Berner Oberland

22. Juli 2017

16. Juli 2017: Seewenhütte – Meiental UR

Mit 12 Personen fuhren wir mit PWs nach Meien ins Meiental.
Nach Kaffee und Gipfeli im Restaurant in Meien wanderten wir bei schönstem Wetter und angenehmen Temperatur Richtung Seewenhütte.
Auf einem Felsvorsprung beim Älpli Misli mit fantastischer Aussicht hinunter ins Meiental und Urner- und Berner Alpen, stärkten wir uns aus dem Rucksack.
Ein zweiter Halt gab es auf der Bergalp.
Das Älpler Paar besorgt 170 Rinder 2 Kühe und 40 Geissen. Sie freuten sich, dass viele von uns sich mit verschiedenem Käsen eindeckten.
Ziegenkäse, Ziegen-Kuh Käse und Mutschli.
Bald kamen wir zum Seealpsee und Seewenhütte. Nach Verpflegung aus dem Rucksack, Suppen und Getränke von der Hütte verabschiedeten wir uns vom aussergewöhnliche freundlichen  Hütte-Paar Walti und Ursi.
Über Rieter und Gorezmettlen-Wald stiegen wir ab zur Susten Pass-Strasse zu den Autos.

Wanderleiter: Walty Küng

Seewenhütte - Meiental UR

16. Juli 2017

8./9. Juli 2017: Mondscheinwandern Gummen – Wirzweli – Stans

Man musste nicht mondsüchtig sein für diese Nachtwanderung im Mondschein, es brauchte die Lust auf Neues und ein bisschen Wetterglück.
Ein Gewitter mit Hagelschlag kurz vor Start der Wanderung hielt die 30 Teilnehmenden aus der ganzen Deutschschweiz nicht davon ab, pünktlich um 21 Uhr in Wolfenschiessen zu starten und entlang der hochgehenden braunen Engelbergeraa zur Luftseilbahn Wolfenschiessen-Diegisbalm- Oberalp zu wandern. Oben verkürzte Kaffee die Wartezeit, bis alle mit der Viererkabine da waren. Bedeckter Himmel, einige Regentropfen, alles in allem angenehmstes Wanderwetter.
Kaum gestartet, gab sich der Hauptdarsteller noch bedeckt. Eine leichte Föhnströmung blies den Vorhang bald weg und der Mond in voller Grösse tauchte die Landschaft in gespenstische Helle. Die Schatten der Tannen und Menschen wurden länger und die Umrisse schärfer.
Bei der Bergstation der inzwischen abgerissenen Eggli-Bahn blieb manchem nur ein Staunen ob so viel stiller Naturschönheit, einzig unterbrochen vom Glockengebimmel der zufrieden ruhenden Kühe und Rinder. Lichter auf Stanserhorn, Rigi, Haldigrat und Titlis erleichterten die Orientierung im weiten Bergkranz.
Im Berggasthaus Gummen gab’s kurz nach Mitternacht Älplermagronen, guäd und gnuäg. In der Zwischenzeit hatte der Föhn ganze Arbeit geleistet und liess den Mond aus wolkenlosem Himmel strahlen. Über den Gummengrat und vorbei an der Gespaltenen Fluh, die im Schein der Taschenlampen wie eine Theaterkulisse wirkte, ging’s zum Wirzweligrat und steil abwärts zum Wirzweli. Lautlos schwebte die Bahn um drei Uhr hinunter nach Dallenwil. Das kräftige Rauschen der Aa begleitete die Talwanderung zum Ziel beim Stanser Bahnhof.
Zu frühmorgendlicher Stunde machte die Weite des menschenleeren Stanser Dorfplatzes Eindruck und einige werden sich vorgenommen haben, Nidwalden auch einmal bei Tageslicht zu besuchen. Denn was in der Nacht schon so schön ist, wie schön muss das erst bei Tag sein.

Chlais Odermatt, Wanderleiter

Fotos von: Jacqueline, Theres, Katja, Dominik und Francine

Mondscheinwandern Gummen - Wirzweli - Stans

8./9. Juli 2017

25. Juni 2017: Lungern-Schönbüel, Mändli

Trotz zweifelhaftem Wetter wagten wir den Ausflug. Es brauchte ein bisschen Mut, aber es hatte sich gelohnt. Das Wetter wurde immer besser.
Wir waren 14 Personen.
Die meisten fuhren zum ersten Mal mit der neuen Lungern-Turren-Bahn.
Im alten Restaurant auf dem Turren stärkten wir uns mit Kaffee und Gipfeli. Der Regen liess nur langsam nach.
So gingen wir mit Regeschutz bis zur Alp Breitenfeld. Da draussen alles nass war, erlaubten wir uns in der Bergkapelle den Znüni aus dem Rucksack ein zu nehmen.
Natürlich hatten wir keine Spuren hinterlassen.
Es sah aus, als hätte der Herrgott erbarmen mit uns. Von da an hatten wir schönes Wetter.
Die freundliche Hüttenwartin auf Schönbüel Heidi Küng-Durrer freute sich sehr, dass die Mitglieder des Nidwaldner Wanderwegs bei ihr einkehrten.
Sie ist ja schliesslich in Buochs aufgewachsen.
Weiter ging es zu unserem höchsten Punkt auf das Mändli 2059 m.
Der Abstieg folgte über Dundelegg, Dundelalp, Turrenalp zum Restaurant Turren mit gemühtlichem Ausklang.
Bei der Bahnfahrt kam das Staunen. Der Ausblick zum blaugrünen Lungernsee und das schöne Dorf Lungern gab uns das Gefühl, da kommen wir wieder.

Wanderleiter: Walty Küng

Lungern-Schönbüel - Mändli

25. Juni 2017

10. Juni 2017: Napfwanderung

Nach einer Fahrt mit Zug und Postauto startete die Gruppe (22 Personen) in Romoos Holzwäge zum Aufstieg durch die wilde und romantische Landschaft auf den Napf. Zum Köhlern und Goldwaschen blieb keine Zeit. Auf dem Oberänzi gab es feinen Kaffee zur Stärkung beim Stundenhalt.
Bei angenehmem Wanderwetter erreichten wir den Napf (1406). Bei der Mittagsrast konnten wir zudem das Bergpanorama studieren. Danach ging es zurück zur Stächelegg. Dort bewunderten wir die Gauklerblumen (einzigartig in der Schweiz). Zum Dessert genossen wir die speziellen Energiekugeln oder ein Stück Schoggikuchen.
Nach der nächsten Kehre hatten wir den Blick frei ins Änziloch, einem Talkessel, in dem die Kleine Fontanne entspringt und inzwischen auch durch zwei Filme bekannt wurde. Mit Spannung wurde den Änziloch-Sagen aufmerksam zugehört.
Auf dem Oberlehn konnten wir noch einmal das Bergpanorama bewundern, untermalt von „Muilorgeli“-Melodien, gespielt von Peter. Am Endziel, auf dem Menzberg, gab es das wohlverdiente Abschlussbier.

Wanderleiter: Walter Brand

Napfwanderung

10. Juni 2017

5. Juni 2017: Pfingstmontag-Höhenwanderung Biberbrugg–Ratenpass–Höhronen

Die 22 Wanderinnen und Wanderer wurden in Altmatt mit leichtem Regen empfangen.
Mit Schirm oder Regenschutz nahmen wir den Aufstieg Richtung St. Jost unter die Füsse.
Die Einkehr beim dortigen kleinen Restaurant war sehr willkommen.
Der Nebel verhinderte die erwartete Aussicht auf dem Weg Richtung Höhronen.
Die Mittagsrast beim Dreiländerspitz (ZH/ZG/SZ) wurde des Nieselregens wegen kürzer.
Für den Abstieg Richtung Biberbrugg wählten wir eine Variante mit weniger Lehm, dafür leider etwas mehr Hartbelag. Die Wartezeit bis zur Abfahrt des Zuges nutzten wir die Einkehr im Restaurant 5Min. vom Bahnhof Biberbrugg.
Wenn die Einstellung stimmt kann ein Regentag zum Erlebnis werden.

Wanderleiter: Otto Liem

13. Mai 2017: Kapellenweg Engelbergertal

Trotz labilem Westwindwetter trafen sich 24 Wanderfreudige zu einer Wanderung, die – man höre und staune – keinem der Teilnehmenden bekannt war. Der Aufstieg durch den Altzellerberg führt abwechslungsreich über Wiesen- und Waldwege hinauf zur St. Joderkapelle. Unterwegs trafen wir den Ortsvertreter Sepp Waser beim Ausbessern von Markierungen, eine Arbeit die geschätzt wird. Auf den Bänklein neben der Kapelle genoss die Gruppe Aussicht und Znüni.
Wieso ist diese Kapelle dem heiligen Joder, auch Theodul oder Theodor genannt, geweiht? Da scheint es Verbindungen zu Bruder Klaus zu geben. Seine Mutter stammte von Altzellen, zwei seiner Töchter heirateten hierher. Der Patron der Kirche von Sachseln ist der heilige Theodul. So bot sich dieser heilige Walliser Bischof an, als die Kapelle 1482, ein Jahr nach dem Stanser Verkommnis, geweiht wurde.
Ein aufkommender kalter, feuchter Wind mahnte aber bald zum Aufbruch. Die Route hinüber zur Bättelrüti-Kapelle ist ziemlich neu, die Aussicht von der Kapelle seit langem ein Geheimtipp. Bruder Konrad Scheuber, ein Enkel von Bruder Klaus soll hier auf der Bättelrüti von 1547 bis 1559 als Einsiedler gelebt haben. Ihm zu Ehren wurde 1698 die Kapelle erbaut. Mittlerweile zeigte sich der Wettergott gnädiger. Die warmen Sonnenstrahlen erlaubten eine anständig lange Mittagspause.
Auf dem Weg zur Stutzkapelle im Burgholz quert der Weg eine Runse, die den Wegbauern immer wieder Sorge und Arbeit bereitet. „Gottlob gibt es all die guten Geister, die die Wege im Schuss halten“, dachten sich wohl einige. Vorbei am Ausgleichbecken des Bannalp-Werkes gelangten wir zum „Stutzchäppili“, ein paar Meter ob der Oberrickenbachstrasse. Einmal mehr staunten wir über die prächtige Lage und den guten Unterhalt  all dieser Kapellen.
Weil es in der Nacht noch tüchtig geregnet hatte, und die Steine ziemlich glitschig waren, verzichteten wir auf den Abstieg via Schüpfen zum Dörfli. Stattdessen wanderten wir auf der alten Oberrickenbachstrasse nach Wolfenschiessen hinunter. Die Steilheit der Strasse machte Eindruck und ging in die Beine. Selbstverständlich kann dieses Stück aber auch mit dem Bus ab der Haltestelle Burgholz umgangen werden.

Klaus Odermatt, Wanderleiter

14. April 2017: Karfreitagswanderung Brennwald

Zur Karfreitagswanderung treffen sich 48 Personen um 8 Uhr morgens bei der Post in Emmetten. Petrus meint es gut mit der Wanderschar, schickt er doch trockenes und später sogar sonniges Wetter in den Brennwaldund später nach Seelisberg. Nach dem kurzen ersten Abstieg zum Sagendorf besichtigen wir die Heiligkreuz-Kapelle, welche mit ihrem eindrücklichen Totentanz-Zyklus und den zahlreichen Votivtafeln zu besinnlichen Gedanken zum Tag anregt. Nach ein paar Kehren stehen wir im Brennwald und lassen uns über die Bedeutung und Achtung der Wildruhezonen informieren. Beim grossen Rastplatz, Pt. 868 empfängt uns der Hüttenwart, Toni Richiger, mit saftigen Äpfeln und einem wunderbar geschmückten Osterbäumchen. Toni schliesst sich unserer Gruppe an und liess uns beim Hohlweg vor Litenfad an seinen Jugend-Erinnerungen zu den Dreharbeiten zum Film „Wilhelm Tell“ mit Apfel-Schuss- und Hohle-Gasse-Szene teilhaben. Eine trotzig am Wegrand stehende alte Wettertanne mit geköpfter Baumspitze könnte ebenso Interessantes aus ihrem reichen langen Tannenleben erzählen. Wir folgen den Wegweisern zur Höch Flue, die ihren Namen wahrlich verdient: unten der Vierwaldstättersee, darüber der Urmiberg, ennet dem See Brunnen, dahinter der Talkessel von Schwyz mit den beiden Mythen und ganz rechts der Fronalpstock. Senkrecht unter diesem prächtigen Aussichtspunkt sehen wir Seelisberg. Nach einigen Serpentinen im Wald und entlang von goldgelb blühenden Wiesen und Gärten erreichen wir die Wallfahrtskappelle Maria Sonnenberg in Seelisberg. Die 53 Wanderfreunde aus Uri und 15 aus Schwyz feiern mit uns und Pfarrer Daniel Guillet draussen vor der Kapelle eine zum Karfreitag passende besinnliche Andacht. Zum Abschluss der Karfreitagswanderung sind alle Teilnehmer zu einer Fastensuppe ins Hotel Tell eingeladen. 

Wanderleiter: Bruno Weber

Karfreitagswanderung Brennwald

14. April 2017

12. Februar 2017: Naturspektakel Kleines Melchtal

Um 09.30 Uhr startete die Gruppe durch den mystischen Nebelwald ins Kleine Melchtal. Plötzlich blinzelten auch ein paar Sonnenstrahlen durch. An den Felswänden glitzerte und funkelte es. Zapfen verschiedenster Länge und dicke Wülste verwandeln das Tal  in eine märchenhafte Welt. Das Tauwetter der vergangenen Tage liess schon einige Türme zusammenbrechen. Es ist ein eisiges Schauspiel. Beim Giswiler Hüttli bestaunten wir das Aquädukt, in dem das Wasser der Grossen Melchaa die Kleine Melchaa überquert. Auch das Wasser der Kleinen Melchaa wird teilweise gefasst und gelangt ebenfalls  in das Kraftwerk Unteraa in Giswil. Bis ins Jahr 1876 wurde im Kleinen Melchtal intensiv Holz geflösst. Wegen grosser Schäden wurde es dann verboten  und neu im Winter über den Weg ins Tal gereistet. Zum Abschluss der Wanderung genossen wir im Zollhaus noch eine feine Portion Fischknusperli.

Wanderleiter: Walter Brand

Naturspektakel Kleines Melchtal

12. Februar 2017

Samstag, 29. Oktober 2016: Wanderleiter-Weiterbildung

In der Region Wirzweli-Gummen fand die erste, von den NWW durchgeführte Weiterbildung für Wanderleiter statt. Bei wunderschönem Spätherbstwetter trafen sich 6 Teilnehmende und die Kursleiterin zu einem spannenden, lehrreichen Weiterbildungstag.

Wanderleiter-Weiterbildung

29. Oktober 2016

16. Oktober 2016: Rigi-Südhang

Um 09.00 Uhr nahm die aufgestellte Wanderschar mit den letzten Regentropfen den Anstieg von der Lützelau zum Rigi Felsentor in Angriff. Über die Chesteneweid, dann durch den Wald, gings über Stock und Stein und drei steilen Eisentreppen in mystischer Nebelstimmung zur Wilenalmig. Auf dem Weg kreuzte uns ein wunderschöner Feuersalamander und am Wegrand konnten wir die reifen Bella Donnas (Tollkirschen) bewundern. Über den Seeboden erreichten wir nach 2 Stunden das Ziel. Das natürliche Steintor aus Nagelfluh (mit Gesicht) beeindruckte alle. Nach dem Picknick auf der geschützten Gartenterrasse und einem feinen Kaffee von der Stiftung Felsentor starteten wir den Rückweg über den historischen Rigiweg vorbei an der Kapelle Heiligchrüz nach Weggis. Auf diesem Weg waren schon Königin Victoria und Mark Twain unterwegs. Der Nebel verzog sich inzwischen und wir konnten den Blick in die heimische Alpenwelt und die nun wärmende Sonne geniessen. Von Weggis führte die Reise gemütlich mit dem Schiff nach Beckenried. Mit einem Apéro in der Vinothek bei Erwin wurde die Wandersaison abgeschlossen.

Wanderleiter: Walter Brand

Rigi-Südhang

16. Oktober 2016

1.Oktober 2016: "Bergmandlipfad" - Rund um den Giswilerstock

Mit zwei Privatautos fuhren wir von Stans auf die Mörlialp ob Giswil OW. Alle waren fit, sodass die Wanderung in gut 6 Stunden inkl. Pausen zurückgelegt werden konnte. Geschätzt wurde die Tourenführung. Die Mörlialp, die Brosmatt, Fluonalp, Chringe, Alpoglen waren grösstenteils unbekannt. Die Umrundung des Giswilerstocks, der Schafnase und der Rossflue war für alle ein Erlebnis. Unterwegs wurde gespannt auf die Sagen der Bergmandlis gelauscht. Der Föhntag bot uns eine Weitsicht ins Obwaldnerland. Ja, sogar zwei Gemsen beobachteten uns von weitem. Unfallfrei und mit der nötigen „Bettschwere“ fuhren wir am späten Nachmittag an unserem Ausgangspunkt nach Stans zurück.

Wanderleiter: Tomas Jodar

Bergmandlipfad

1.Oktober 2016

4. September 2016: Über das Mittagsgüpfi zur Tripolihütte

Nach der Besammlung am Bahnhof Alpnachstad fuhren wir gemeinsam mit PW's zum Ausgangspunkt der Bergwanderung zum Schybach ob Lütoldsmatt. Bei schönstem Wetter wanderten wir nach Märenschlag schon bald steil bergauf zur Feldalp auf 1700 m. Nach der Trinkpause folgten wir dem Bergweg hinauf zu unserem sportlichen Ziel, dem Mittaggüpfi auf 1917 m am Pilatus. Trotz herrlicher Aussicht vertrieb uns der aufkommende Wind und das angekündigte Schlechtwetter schon bald. Beim steilen Abstieg über ausgesetzten Wengengrat gab es doch etwas Nervenkitzel. Schon bald  gelangten wir  zur schön gelegenen Tripolihütte. Hier war einiges los, nämlich Tripoli-Chilbi. Pro Pilatus mit dem Präsidenten Otto Sidler und seinen Helfern verwöhnten uns mit Suppe, Kaffee, Lebkuchen und Heubeerendessert. Auch die Nidwaldner Wandergruppe hatte grossen Spass am Chilbi-Wettkampf mit Pfeil- und Armbrustschiessen, Ringe werfen und Chilbirad drehen. Bei inzwischen wieder aufgehellten Himmel stiegen wir ab zur Balismatt und zurück zum Ausgangspunkt. Die Wandergruppe bewältigte in 4,5 Stunden Wanderzeit 800 m Höhenmeter und 9 km Distanz.

Wanderleiter: Markus Blättler

Über das Mittagsgüpfi zur Tripolihütte

4. September 2016

27. August 2016: Sagenumwobene Belchenflue

Die Fluen, sanfte Felsformationen und -gipfel aus Kalkgestein, sind eine der Kennzeichen des Oberbaselbieter Juras. Oberhalb von Eptingen, von Oberbölchen aus, sind wir die steile Flanke der Hügelkette, angrenzend zum Mittelland, fit und munter hoch gewandert. Den Graten entlang sind wir dann einer ganzen Reihe von Fluen begegnet, der Lauchflue, der Geissflue und das Spitzenflüeli, jede mit ihrer weitläufigen Aussicht und jede mit ihrer besonderen Geschichte. Im Zeitalter der Heiden wurden viele dieser Fluen als Orte für Zeremonien, Feste oder zur Ausübung des Sonnenkultes aufgesucht. Auch andere Überraschungen haben sich uns auf dem Wege gezeigt. Imposant ist das 42km lange Netz von Bunkern, Schützengräben und Festungen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg, beeindruckend sind auch einige mächtige, alte Buchen als Teil des Mischwaldes. Über den Chilchzimmersattel hat uns eine Forststrasse zum Gipfel der Belchenflue geführt. Verschwommen im milchigen Himmel haben wir die 4000er der Berner Alpen erkennen können sowie den Titlis und andere Gipfel der zentralschweizerischen Voralpen. Nach dem Picknick im angenehmen Schatten unterhalb der Belchenflue haben wir uns einstimmig für eine Abkürzung durch den Wald entschieden, die 30 Grad Lufttemperatur haben sich spüren lassen. Im oberen Teil des Rückwegs habe wir die verschiedenen Wappen der Militärkompanien bestaunen können, welche sich am Bau des Festungswerks beteiligt haben, sehr eindrücklich, denn diese Zeichen wurden in den Felswänden eingraviert und mit Farben dekorieret. Zurück in Oberbölchen warteten ein kühles Getränk und ein Bierchen auf uns, Prost!

Wanderleitung: Lara Mandioni

Sagenumwobene Belchenflue

27. August 2016

Sonntag, 7. August 2016: Gratwanderung Klingenstock-Fronalpstock

Die illustere Gruppe von 16 Wanderinnen und Wanderern nahm um neun Uhr bei grossartigem Sommerwetter den steilen Aufstieg auf den Klingenstock (700 Höhenmeter) in Angriff. Auf dem Grat wurden wir mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Nach einer Verpflegungspause wanderten wir auf dem Grat dem Fronalpstock entgegen. Das Staunen der Teilnehmenden über den Anblick der Alpenwelt und der Vielfalt von Bergblumen am Wegesrand war unermesslich. Nach weiteren zwei Stunden Wanderzeit erreichten wir das Gipfelrestaurant des Fronalpstocks. Nach ausgiebiger Rast fuhren wir mit der Sesselbahn bis zur Mittelstation. Von da ging es wieder zu Fuss weiter bis nach Stoos. Im Restaurant Alpstubli, wo wir noch einmal einkehrten, fand eine wunderschöne Tour ihr Ende.

Wanderleiter: Ruedi Eigensatz

Gratwanderung Klingenstock-Fronalpstock

7. August 2016

24. Juli 2016: Wanderung auf die Alp Schilt

Von Stans mit PW nach Schattdorf, mit der Bahn aufs Haldi 1083 m. Nach einer halben Stunde machten wir einen kurzen Besuch in der Sodbergkapelle.Im Restaurant Alpenrösli bei der Kapelle stärkten wir uns mit einem Kaffee bevor es weiter ging zur Alp Gampelen 1490 m. Auf der Rinderalp Schilt erreichten wir unser Ziel auf 1445 m.

Mit fantastischer Aussicht auf verschiedene Seen und die tollen Berge verpflegten wir uns aus dem Rucksack.Gut gelaunt nahmen wir den Abstieg unter die Füsse Richtung Figstuhl. Mit leichtem Anstieg kamen wir zum Ausgangspunkt Haldi.

Wanderleiter: Walty Küng

Wanderung auf die Alp Schilt

24. Juli 2016

2. Juli 2016: Auf dem Jakobsweg

Anfahrt ab Stans bis Bahnhof Lungern. Ab da Aufstieg zum Brünig, mit Kaffeehalt im Rest. Kulm. Beginnender Regen und der bevorstehende steile, etwas heikle Abstieg nach Brienzwiler veranlassen uns, den Rückweg anzutreten, aber auf anderer Route nach Lungern. Picknick am See. Anschliessend wanderten wir auf der nordwestlichen Seite dem See entlang nach Kaiserstuhl. Rückfahrt nach Stans.

(Wanderleiter: Paul Odermatt)

Auf dem Jakobsweg

2. Juli 2016

Seetaler Höhenroute

Am Sonntag, 8. Mai 2016, bei vorwiegend sonnigem, zum Teil leicht bewölktem Wetter nahmen 28 Wanderinnen und Wanderer den Zug nach Hitzkirch und stiegen von dort nach Müswangen hinauf , wo wir die beeindruckend tolle Aussicht in die ferne Bergwelt mit den Berneralpen, der Pilatuskette und dem stillen Baldeggersee genossen. Für uns Nidwaldner waren die leuchtend gelben Rapsfelder etwas ganz Besonderes, was wir bei unserer Landwirtschaft nicht kennen. Frohe Farbtupfer lieferten auch die blühenden Kirsch-, Äpfel- und Birnbäume. Nach einer Zusatzschlaufe durch den Lieli- und Sulzerwald stärkten wir uns am Wegrand auf dem Horben aus dem Rucksack. Nach der Alpwirtschaft Horben (818 m ü. M.) öffnete sich die Sicht nach Osten bis zum Säntis, Tödi, Glärnisch – nur der uns vertraute Titlis versteckte sich hinter einer Wolke. Dafür präsentierten sich die Rigi, das Buochser- und das Stanserhorn mit ihren noch vorhandenen Schneeflecken. Beim Abstieg nach Lieli besuchten wir die frisch renovierte Ruine Nünegg und anschliessend die lauschige Gartenwirtschaft beim Schloss Heidegg

(Wanderleiter: Bruno Weber)

Seetaler Höhenroute

8. Mai 2016

Frühling am Bürgenberg

Am 30. April nahmen 11 Personen bei kühlem, sonnigem Wetter den steilen Weg von der Post Ennetbürgen hinauf auf die Hametschwand unter die Füsse. Nach kaum einer Viertelstunde befand sich unsere Gruppe oberhalb des Dorfes im offenen Bauernland. Beim Blick zurück auf den überbauten Sonnenhang von Ennetbürgen wurde einem bewusst, wie wichtig es ist, dass Fusswege rechtlich gesichert sind und so auch in neuen Quartieren erhalten bleiben. Kuhglocken und blühende Bäume begleiteten uns auf dem Wiesenweg mit vielen alten Steinplatten. Eindrücklich auch die Damhirsche bei der Liegenschaft „Holzen“. Je höher wir stiegen, desto weiter wurde die Aussicht auf Dörfer, See und Berge. Bei den Ruhebänken zwischen Egg und Trogen kamen noch zwei weitere Personen dazu. Um die Mittagszeit erreichten wir die Hametschwand mit seiner grenzenlosen Rundsicht. Der tief verschneite Bergkranz erinnerte noch an den späten Wintereinbruch der vergangenen Woche. Doch jetzt war’s warm, eine leichte Föhnstimmung half mit. Der Retourweg zum Chänzeli und zur Honegg ist kürzlich vorbildlich ausgebaut worden. Wir wanderten weiter abwärts durch Wald und Matten auf gut signalisierten Wegen. Schön gibt’s diese Wege noch, zu ihnen muss Sorge getragen werden. Am Schluss wählten wir den Abstieg zur Schifflände Ennetbürgen. Auf der Terrasse des an diesem Tag neu eröffneten Seerestaurants spürten wir erste einzelne Regentropfen, sie waren aber viel zu zaghaft, um uns vom Bleiben abzuhalten. Die Ennetbürger Seite des Bürgenbergs ist ein ideales Wanderziel im Frühling: blühende Bäume, Wiesen voller Farben, Aussicht auf See und Berge und ein gutes Konditionstraining für die kommende Wandersaison.

01.05.2016, Klaus Odermatt

Sonntag, 14. Februar 2016: Schneeschuhwanderung auf die Gummenalp

Zum Glück war das Wetter besser als angekündigt. 10 Teilnehmende konnten bei idealen Bedingungen vom Wirzweli auf die Gummenalp aufsteigen, bei der Mittagspause die Sonne geniessen und dann im Nebel wieder zum Ausgangspunkt absteigen. Erst nach dem Erfrischungstrunk bei der Bergstation Wirzweli begann es zu schneien.

(Wanderleiter: Ruedi Eigensatz)

Schneeschuhwanderung auf die Gummenalp

14. Februar 2016

Samstag, 10. Oktober 2015: Über den Schönenboden zur Alp Gschwänd

Besammlung Bhf. Hergiswil, mit PW’s zur Talstation der Alp Gschwänd-Bahn. Zuerst der Strasse entlang, dann durch den herbstlichen Wald Aufstieg zum Schönenboden und zur Roteflue. Halt, Zwischenverpflegung. Wegen Nebel keine Aussicht. Ab hier weniger steil, noch durch Wald, stellenweise nass. Auf Fräkmünt Querung der Rodelbahn und zum Ziel, der Alp Gschwänd. Einkehr. Talfahrt mit der Bahn; 4 Frauen zu Fuss.

Über den Schönenboden zur Alp Gschwänd

10. Oktober 2015

Sonntag, 12. Juli 2015: Gemeinsam UNTER-WANDER-WEGS in Obwalden und Nidwalden

Wir haben die Gästival-Wanderungen von Seiten der NWW ab Bürgenstock und der OWW ab Alpnachstad , wie geplant  und bei guten äusseren Bedingungen durchgeführt. Höhepunkt war die Begegnung unserer Wandergruppen beim Schnitzturm, wo die NWW die wirklich durstigen Wandernden mit einem kühlen Apéro überrascht haben. Auf der Talstrecke war es tatsächlich am heissesten, aber dennoch mit einer kleinen, angenehmen Brise. Auf den Wanderstrecken waren die vielen Abschnitte im Wald angenehm, kurze Abschnitte dank der Hitze für einige etwas kurzatmig. Die Teilnehmenden haben insgesamt gute, zufriedene Rückmeldungen zum gemeinsamen Wandererlebnis auf dem Waldstätterweg und insbesondere den vielen wunderbaren Aussichtspunkten in immer wieder neue Geländekammern gegeben.

Leider war die Anzahl Teilnehmende viel kleiner als erwartet. Bei den OWW waren es 31, bei den NWW 13. Davon besuchten obwaldnerseits 24 und nidwaldnerseits 5 die Seerose in Stansstad und verpflegten sich dort. Auf der Schifffahrt von Alpnachstad nach Stansstad haben sich die Nidwaldner (minus 2) vom heissen Wetter wieder erholt und sind glücklich am Ausgangspunkt angekommen.

UNTER-WANDER-WEGS

12. Juli 2015

Sonntag, 28. Juni 2015: Über den Storeggpass von Engelberg ins Melchtal

Am 28. Juni trafen sich um acht Uhr morgens 17 wanderfreudige Personen beim Bahnhof Engelberg. Bei prächtigem Sommerwetter mit leichter Bewölkung und einem steten Lüftchen wanderten wir nach Örtigen, überquerten den schäumenden Arnibach, stiegen den Staldirain hinauf und erreichten dem Zingelberg entlang nach zweieinhalb Stunden die Alp Zingel. Grad recht zum Znünihalt.

Die nächsten 200 Meter hinauf zum Lutersee waren nochmals schweisstreibend, bevor wir leicht abwärts zum oberen Eggengaden kamen. Flach über den Rossboden und kurz steil hinauf: Auf dem Storeggpass öffnete sich ein weiter Blick ins Melchtal und hinten glitzerte schneeweiss die Pyramide des Wetterhorns. Einige Teilnehmer verliessen uns hier, um mit der Bahn via Rugisbalm nach Grafenort zu gelangen.

Mittagspause war bei der Denalp, dazu gab‘s Handorgelklänge und Jodelgesang, schliesslich war ja in Sarnen das Zentralschweizerische Jodelfest. Der Abstieg nach Kerns via Laui – Hinter Stalden – Or – Riedgarten ins Dorf Melchtal ging in die Beine und kurz nach vier Uhr sassen wir zufrieden im Restaurant Nünalp. Mit Bus und Bahn kehrten wir nach Nidwalden zurück. Chapeau: Trotz Jodlerfest und entsprechenden Menschenmassen verkehrten Bus und Bahn ohne jegliche Verspätungen.

Der Storeggpass ab Engelberg ins Melchtal ist lang und sehr abwechslungsreich, weil sich flache und steile Wegstücke abwechseln. Der Blumenreichtum ist eindrücklich, viele Matten erhalten weder Mist noch Gülle. Eindrücklich sind die Ausblicke ins Engelbergertal und zu den Engelberger Schneeriesen, aber auch ins Melchtal und auf die imposante Felsformation des Haupts ob der Frutt und hinunter zum Sarnersee.

Samstag, 6. Juni 2015: Über den Arvigrat

Die Wanderung auf den Arvigrat konnte bei besten Bedingungen durchgeführt werden. Die 9 Teilnehmenden waren von der Tour und auch von der Verpflegung im Langbodenstübli sehr begeistert.

Über den Arvigrat

6. Juni 2015

Pfingstmontag, 25.05.2015: Auf dem Benediktusweg

Bei idealem Wanderwetter machte sich die 12-köpfige Gruppe (inkl. Wanderleiter) von Oberrickenbach nach Niederrickenbach auf den Benediktusweg.Der Weg führte über Brändlen, wo die Dexter-Rinderrasse (Zuchtbetrieb) bestaunt wurde, über Plütschgen und Mittlist Hütti, wo die ausgedehnte Mittagsrast stattfand. Hier wurde der Gruppe (10 Frauen, 2 Männer) eine kleine Einführung zum Leben des hl. Benedikt von Nursia und seine Regel auf den Weg gegeben.

Unter dem Nidwaldner Wanderweg-Motto "Alpbeizli"/Bergrestaurant, kehrten wir gemütlich ins Pilgerhaus in Niederrickenbach ein und liessen den wunderschönen Tag ausklingen.

Auf dem Benediktusweg

25. Mai 2015

Eröffnungswanderung Waldstätterweg

Ohne Zollformalitäten haben wir die Kantonsgrenze zwischen NW und UR überschritten. Die Wanderer kennen keine geografischen und politischen Grenzen! Zusammen mit Regierungsrat Othmar Filliger waren alle 86 Teilnehmenden begeistert von der tollen Landschaft, dem Blick auf die Seerose in der Rüttenen und anschliessend auf dem See! Die informativen Erläuterungen von Wanderleiter Markus Ziegler zur früheren Wirtschaftsgeschichte in Beckenried, zu den Dinosaurierspuren in der Risletenschlucht und zum ältesten Urner Haus oberhalb Volligen, wie auch die interessanten Informationen über die Waldwirtschaft und die Wanderwege in Nidwalden von Rudolf Günter, Amt für Wald und Energie, wurden mit Interesse und Begeisterung aufgenommen.

Eröffnung Waldstätterweg

Waldstätterweg

2. Mai 2015

Samstag, 25. April 2015: Seewligrat-Egg (Bürgenberg)

Wanderung vom Samstag, 25. April 2015

Überraschung: Lisbeth Agner erwartete uns auf dem Grat und lud die Wandergruppe zum Kaffee ins Gruobli ein.

Seewligrat-Egg (Bürgenberg)

25. April 2015

Karfreitag, 3. April 2015: Karfreitagswanderung

Am Karfreitag, 3. April 2015 führte eine Wanderung von Emmetten durch den Brennwald nach Seelisberg zur Wallfahrtskapelle Maria Sonnenberg. Elf unentwegte aus Nidwalden  genossen die Wanderung durch den stillen, leicht verschneiten Brennwald und freuten sich an den Sonnenstrahlen in Seelisberg, wie auch an der Fastensuppe nach der eindrücklich gestalteten besinnlichen Feier durch Pfarrer Daniel Guillet.

Route/Karte

Zeitungsartikel

Karfreitagswanderung

3. April 2015

28. Februar 2015: Schneeschuhtour auf die Musenalp

Am 28. Februar 2015 trotzten sechs Teilnehmende dem garstigen, nebligen Wetter und zogen im Neuschnee eine neue Spur auf die Musenalp.

(Wanderleiter: Ruedi Eigensatz)

Schneeschuhtour auf die Musenalp

28. Februar 2015

Spaziergang/Wanderung vom 7. Februar 2015. Kleines Melchtal

Wanderleitung: Walter Brand.

Spaziergang/Wanderung Kleines Melchtal

7. Februar 2015