L'Areuse + Creux du Van

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Wanderbericht

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Wanderberichte

Vorlage

Wanderung vom 27. und 28. August 2026
L'Areuse + Creux du Van

Laut Wetterprognose am Donnerstag sehr heiss mit Sahara-Staub und am Freitag gewitterhaft mit Böen und sehr starker Abkühlung.

1.Tag: Boudry Littorail - L'Areuse Schlucht - Noiraigue - Couvet

Ab Bahnhof Littorail zum Kaffeehalt ins Restaurant Fleur de Café, ein typisch einheimisches Lokal, wo sich die Quartierbewohner treffen. Ein Kaffee mit Buttergipfel und ein Glas Orangenjus für sage und schreibe unter sechs Franken.

Um die Ecke und schon stehen wir am Fluss l'Areuse, welcher hier mitten durchs Städtchen fliesst. Nach dem Startfoto vor der Meteorologischen Station geht's mal links mal rechts dem Gewässer entlang. Am Ortsende unterqueren wir die monumentale Eisenbahnbrücke, die hier die Areuse überquert.

Bald tauchen wir ein in den Wald und somit in die Schlucht, anfänglich noch auf breitem Weg. Später wird das Tal enger und über Stufen,Treppen und Brücken durchwandern wir die Schlucht, machen Fotos und bestaunen wie die Kraft des Wassers den Fels bearbeitet und geformt hat. Das Wasser rauscht gemächlich, da seit Wochen der Niederschlag fehlt und in der sonst eher kühlen Schlucht ist es recht warm. 

Aus der Schlucht kommend schlägt uns die Hitze entgegen und da ab hier die nächsten 8 Kilometer der Schatten fehlt, entscheiden wir uns ab Noiraigue die Bahn zu nehmen und dafür das Museum der Asphaltmine zu besuchen.

Ein sehr gutes Menu aus der Region und der obligate Absinth, auch „grüne Fee“ genannt, runden den Tag ab.

2.Tag: Noiraigue – Creux du Van

Beim Frühstück ist es noch trocken, aber kaum am Bahnhof Couvet angelangt öffnen sich die Schleusen. Wir fahren zurück nach Noiraigue und hoffen auf das Regenende. Leider ist dem nicht so; immer wieder Blitz, Donner, Starkregen und Windböen fegen durchs Val de Travers. Eine Gewitterfront löst die Andere ab und so soll es bis kurz vor mittag bleiben.

Aus diesem Grunde sage ich die Wanderung auf den Creux du Van ab! Zwei Personen entscheiden sich, die Gruppe zu verlassen und auf eigenes Risiko diese Tour zu machen. Eine andere Person entscheidet sich für die Heimfahrt!

Die restlichen 8 Personen fahren mit dem Zug nach Fleurier zurück. Nach dem Kaffehalt verlassen erneut 2 Personen die Gruppe, die restlichen 6 wandern nach Motiers und schauen sich dieses Dorf an.

Bei der Rückfahrt nach Neuenburg besteigen die beiden Creux du Van Wanderer unseren Zug, welche Erleichterung für mich, sie gesund und munter zu sehen! Beide sind natürlich gut drauf, obwohl sie am Vormittag ordentlich verregnet worden sind. Diese zwei und zwei aus der retlichen Gruppe fahren weiter nach Hause. Noch zu viert machen wir einen Spaziergang zum See und warten auf unseren offiziellen Zug zurück nach Nidwalden.

Zwei abwechslungsreiche Tage im „Welschland“ mit einer guten Gruppe, aber leider nicht ganz nach Planung.

Wanderleiter: Markus Achermann

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