Klettgauer Rebberge

65672_65a66968

Wanderbericht

Ein Prost auf 2026
Wanderberichte

Herbstliche Klettgauer Rebberge

Wanderung vom 26. September
Klettgauer Rebberge

Ein Bilderbuchstart mit stahlblauem Himmel, angenehmen Temperaturen und mit sehr guter Fernsicht bescherte uns bei der Wanderung durch die herbstlichen Klettgauer Rebberge. Pünktlich zur abgemachten Zeit, treffen alle teilnehmenden Wandergäste der NWW im schönen Café „Beck Müller“ ein. Im Gespräch spüre ich, wie sich die früh auf die Beine gemachten Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihr noch unbekanntes Klettgau freuen. Gemeinsam fahren wir mit dem öV Bus an den Start der Wanderung auf die Siblingerhöhe. Es ist, als wäre die Zeit stehen geblieben. Die Bus-Haltestelle „Siblingerhöhe“ mit seiner nostalgischen Bushaltestelle und der Aufschrift  Halt auf Verlangen ist ein Relikt vergangener Zeiten und erinnert uns an die legendäre, im Jahr 1964 eingestellte Strassenbahn Schaffhausen-Schleitheim.
Auf dem Höhenweg durch das Herz des Schaffhauser Blauburgunders reihen sich Rebberg an Rebberg. Die Rebenlandschaft des Schaffhauserlandes ist die grösste zusammenhängende Rebenlandschaft der Deutschschweiz. Die Rebberge herbstlich gefärbt, die Fernsicht hervorragend und der Blick in die Schweizer Alpen und zu den Höhenzügen des Schwarzwaldes ist einzigartig.
Die ganze Wanderung vom Start bei der Siblingerhöhe und bis zum Schluss beim Wilchingerberg verläuft auf einem Bergrücken mit mediterran anmutenden Ausblicken über die Reben des Blauburgunderlandes.
Bei bester Fernsicht erspähen wir am stahlblauen Himmel über uns Flugzeuge aus  verschiedensten Länder und Nationen. Die Flugzeuge erwarten vom Flughafen die Landeerlaubnis und sind über dem Klettgau in der Warteschlaufe.
Auf der Höhe des Wilchingerberges durchwandern wir stattliche Bauernbetriebe bei denen der sehr trockene Sommer seine Spuren hinterliess. Äcker so gross wie eine Liegenschaft in Nidwalden, sind total ausgetrocknet. Brandschwarze Stängel,  tausender Sonnenblumen ragen wie Mahnmahle zum Himmel. Solche und ähnliche Bilder wie auch ganze Felder mit verdorrtem Futtermais machen nachdenklich.
Am Schluss der Wanderung erreichen wir das Rebbau Gebiet der Gemeinde Trasadingen. Unsere Tour verläuft dann mitten durch das schmucke Weindorf.
Unter der einladenden Laube des GartenBistro Rüedi lädt das gastfreundliche Ambiente zur Einkehr ein. Mit einem feinen Glas Trasadinger der hier gleich vor der Türe gewachsen ist, wird auf die heutige und gelungene Wanderung durch das Herbstliche Klettgau  angestossen.
Gemeinsam fahren wir dann mit dem Zug zurück in die Munotstadt Schaffhausen.
In der heimeligen Altstadt haben wir noch genügend Zeit um uns nach Lust und Laune zu verwöhnen  bevor wir dann die Rückfahrt in die Innerschweiz antreten.

Tourenleiter: Lüönd Koni


Tourenbericht

Artikel wurde dem Warenkorb hinzugefügt.