Panorama-Schneeschuhwanderung
Wanderbericht
Panorama-Schneeschuhwanderung über Spilmettlen – Bannegg – Hochstuckli -Mäderen
Das Warten hat sich gelohnt
Die Schneeschuhwanderung
der Nidwaldner Wanderwege Spilmettlen – Hochstuckli wurde wegen akuter
Lawinengefahr und schlechtem Wetter (Schneeregen bis 1500m) vom 21.2.26 auf
Dienstag, 24.2.2026 verschoben. Die REKO, 2 Tage zuvor zeigte, dass sich die
Schneesituation im Mythengebiet beruhigte und die Tour am Dienstag nach
Programm durchgeführt werden kann.
Und wie es mit der Wettervorhersage bei West-Wind so ist, zog in der Nacht
zuvor unerwartet eine Warmfront mit Regen über die Mythenregion.
Was für ein Glück! Nach der kurzen Begrüssung der Teilnehmerinnen im
Berggasthaus Mostelberg und beim Anschnallen unserer Schneeschuhe ist die
Regenfront über uns weggezogen. Die Wolken lichten sich und über der Rigi
leuchtet schon die Morgensonne.
Der Schnee frühlingshaft und vom Regen durchnässt, die Spuren aber griffig und der Schneeschuhtrail gut begehbar.
Rasch gewinnen wir an
Höhenmeter. Beim ersten Halt, beim aussichtsreichen Feldkreuz „Hals“ und dann
beim zweiten Halt, eine halbe Stunde später auf der Spilmettlen 1502m reichte
der Blick von der Rigi, über den von der Sonne hell erleuchteten Wildspitz bis
zur Stadt Zürich.
Nach dem Znünihalt im Windschatten des Alpstalles ging es über die Bannegg
weiter hinauf zum aussichtsreichen Hochstuckli 1525m. Hier eine Panoramasicht
wie aus einem Bilderbuch. Auf Augenhöhe die beiden Mythen und dem Haggenspitz.
Die Innerschwyzer- und Urnerberge mit dem Bergdorf Stoos und dem Fronalpstock
wie mit einem Scheinwerfer hell ausgeleuchtet. Über der Ostschweiz und dem
Glarnerland liegt ein dunkler Wolkendeckel auf rund 2200m und verdeckt uns die
Sicht zu den Bergspitzen vom Säntis, dem Glärnisch und den Bergspitzen in der
Druesbergregion.
Gleich nach der Mittagspause auf dem Hochstuckli erhalten wir unerwarteter
Besuch einer Gemse und ihrem Kitz. Was für ein wunderschönes Erlebnis.
Zurück über die Bannegg 1440m, dem Miesboden und der Mäderen 1153m erreichen
wir die Hängebücke die in schwindelnder Höhe hinüber zum Mostelberg führt.
Infolge einer technischen Störung bei der Drehgondelbahn verzögert sich die
Talfahrt hinunter zur Talstation in Sattel SZ.
Bei interessanten Gesprächen, auf der von der Abendsonne erwärmten Terrasse
vom Berggasthaus Mostelberg, geniessen wir den von der Gondelbahn gesponserten
„Kafi“.
Tourenleiter: Koni Lüönd