Wanderung zum Fürstein
Wanderbericht
Das Wetter lud definitiv zum Wandern, und das möglichst hoch hinaus, denn die Temperaturen liessen „warmes“ erwarten. So entschied unser Wanderleiter Harry kurzfristig den Treffpunkt zum Start eine Stunde vorzuverlegen. 18 begeisterte Wanderer und ein paar „alte Fans von Harry“ aus seiner Schwingerzeit, trafen sich also um 07:15h in Sarnen auf dem Parkplatz Ei.
Mit vollen Autos gings dann hoch zum Glaubenberg, zum
Parkplatz des Passhöchibeizli (1’540m). Die Tour sollte von dort über den
Rickhubel (1’943m) zum Fürstein (2’040m) gehen und den Rückweg dem Sewenbach
entlang, zur Kapelle Maria Seeberger und zurück zu Parkplatz. Sollte(!). Beim
Rekognoszieren eine Woche davor war leider noch nichts vom Schiesstag des
Militärs signalisiert. Die Wachposten des Militärs erklärten uns dann
unmissverständlich, dass der Weg über den Rickhubel infolge Schiessübungen den
ganzen Tag nicht passierbar sei. Harry runzelte kurz die Stirn und…..
wir wären keine erprobten Wanderer und Harry kein flexibler Leiter, wenn wir
nicht kurzerhand die Planänderung „den gleichen Weg hoch und wieder runter“ für
uns entschieden hätten. Zwar nicht eine schöne Rundwanderung, aber dennoch ein
Ziel vor Augen. Los gings also über die Holzbrücke über das Moor, der Strasse
entlang, dem Sewenseeli entlang zur Kapelle Maria Seeberger. Dort gabs einen
kurzen Halt, um sich für den Aufstieg zum Fürstein nochmals zu stärken. Die
Temperaturen waren immer noch im erträglichen Bereich.
Speziell war, dass sich die Gruppe, immerhin 18 Personen, irgendwie selber formierte. Die Stärkeren voraus, die Gemächlichen hinterher und Harry machte den Schluss, den Besenwagen. Natürlich immer mit genauer Wegbeschreibung und dem «Befehl», bei der nächsten Kreuzung zu warten.
Gegen 10:15h erreichten wir bereits den Gipfel und die Pause war verdient! Der Sommer zeigte sich erwartungsgemäss mit den hohen Temperaturen. Wärend der Pause erklärte uns Harry die ganze Umgebung und wir staunten, wie er die Namen der Berge, wie auch ein Grossteil der Flora beim Namen nennen konnte. Die Kanonen-Gedonner, welches wir von Weitem vernahmen, zeigte uns, dass das Militär nicht nur mit Steinschleudern übten.
Gestärkt und mit vielen tollen Bildern – im Kopf und im Handy 😉 – gings langsam aber sicher auf den Rückweg. Wie geplant, auf dem gleichen Weg. Unten bei der Kapelle gabs nochmals eine Pause und das obligate Gruppenfoto, welches eine Passantin mit meinem Handy des Schreibenden für uns machte. Nun wars zur Passhöhe hinunter nur noch ein kurzer Tripp und so gegen 13:30h konnten wir bereits die verdiente Stärkung im Passhöchibeizli bestellen. Ein kurzes Resümee vom Leiter und eine tolle Erfahrung im Rucksack und «Aufwiedersehen».
Herzlichen Dank an Harry für die gekonnte und einfühlsame Leitung und an alle Teilnehmer für das kollegiale Mitmachen. Wir sehen uns…….
Mehr Fotos unter https://www.martinsax.ch/pages/fotos.php
Wanderleiter: Harry Knüsel
Bericht: Martin Sax, Fotos: Martin Sax u. Harry Knüsel