Der Rotzberg westlich von Stans ist ein Ausläufer des
Mueterschwanderbergs, durch die Rotzschlucht von ihm
abgetrennt. Ein Besuch ist geschichtlich und landschaft
lich lohnend. Vom Bahnhof zur Stanserhornbahn, links
zur Nägeligasse hinauf und rechts weiter. Bald führt ein
Fussweg zur St. Josefskapelle, erbaut um 1600, beim
Franzosenüberfall 1798 zerstört und 1841 neu gebaut.
Der Name Lewengrueben weist auf das Geschlecht der
Leuw hin, die auf ihrem Boden die Kapelle erbauten. Am
Fuss des Rotzbergs eng links an einem Haus vorbei und
steil durch Wiesen hinauf zur Rotzbergstrasse. Nach dem
letzten Heimwesen «Burg» wird der Blick frei aufs Dra
chenried und den Mueterschwanderberg. Auf dem höchs
ten Punkt ist der Blick auf Stansstad oder den Stanser
Boden überwältigend. Die Mauerresten der Ruine Rotz
berg laden zum Nachdenken über vergangene Zeiten und
zu genussvollem Rasten ein. Der Weg in die Rotzschlucht
zweigt kurz vor dem Heimwesen «Burg» rechts ab und
senkt sich bald mühsam und steil zur Betti hinunter. Nach
der engen Schlucht ist man mitten in der Steinindustrie
am See. Der Steinabbau an der Nordseite des Rotzbergs
ist abgeschlossen, nun wird Fels in der Ober Rüti abge
baut, durch einen Tunnel zum Werkgelände geführt und
zu Betonprodukten aller Art verarbeitet. Ein Trottoir führt
dem Rotzberg entlang. Nach einer Quartierstrasse durch
Rückweg nach Stans. Wem das zu weit ist, der zweigt
kurz nach dem Rotzloch links in Richtung Stansstad ab.
Text: Klaus Odermatt / Fotos: Markus Ziegler
Information
Parcours de la randonnée
Afficher sur swisstopo
Données:
swisstopo,
www.nw-wanderwege.ch
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www.nw-wanderwege.ch
Stans, Bahnhof
0:00
0:00
Löwengrube
0:25
0:25
Rotzberg
1:05
0:40
Rotzloch
1:35
0:30
Stansstader Ried
1:55
0:20
Stans
2:40
0:45
Propositions de randonnées
N° NWT_26_01
Stans, Bahnhof
— Stans
• NW
Stans-Rotzberg-Rotzloch-Stans
Der Rotzberg westlich von Stans ist ein Ausläufer des
Mueterschwanderbergs, durch die Rotzschlucht von ihm
abgetrennt. Ein Besuch ist geschichtlich und landschaft
lich lohnend.
Vom Bahnhof zur Stanserhornbahn, links zur Nägeli
gasse hinauf und rechts weiter. Bald führt ein Fussweg
zur St. Josefskapelle, erbaut um 1600, beim Franzosen
überfall 1798 zerstört und 1841 neu gebaut. Der Name
Lewengrueben weist auf das Geschlecht der Leuw hin,
die auf ihrem Boden die Kapelle erbauten.
Am Fuss des Rotzbergs eng links an einem Haus vorbei
und steil durch Wiesen hinauf zur Rotzbergstrasse. Nach
dem letzten Heimwesen «Burg» wird der Blick frei aufs
Drachenried und den Mueterschwanderberg. Auf dem
höchsten Punkt ist der Blick auf Stansstad oder den
Stanser Boden überwältigend. Die Mauerresten der Ru
ine Rotzberg laden zum Nachdenken über vergangene
Zeiten und zu genussvollem Rasten ein.
Der Weg in die Rotzschlucht zweigt kurz vor dem Heim
wesen «Burg» rechts ab und senkt sich bald mühsam
und steil zur Betti hinunter. Nach der engen Schlucht ist
man mitten in der Steinindustrie am See. Der Steinabbau
an der Nordseite des Rotzbergs ist abgeschlossen, nun
wird Fels in der Ober Rüti abgebaut, durch einen Tunnel
zum Werkgelände geführt und zu Betonprodukten aller Art verarbeitet. Ein Trottoir führt dem Rotzberg entlang.
Nach einer Quartierstrasse durch die Rotzberg-Hostatt
schliesst sich der Kreis mit dem Rückweg nach Stans.
Wem das zu weit ist, der zweigt kurz nach dem Rotzloch
links in Richtung Stansstad ab.
N° NWT11a
Stansstad
• NW
Rund um den Alpnachersee
Die Umrundung des bei Windsurfern beliebten Sees ist eigentlich (fast) eine Ganzjahres-Wanderung. Von der Stansstader Bucht geht es durch die imposante Rotzschlucht hoch zur Betti. Dann verläuft der Weg auf einem Wiesenpfad nördlich an der Drachenflue vorbei bis Vorderrüti. Anschliessend folgt der Abstieg zum Eichiried. Am Schluss gehts durch die Naturschutzgebiete mit schilfbestandenen Buchten (Orientierungstafeln) zum Bahnhof Alpnachstad. Von dort fährt man gemütlich mit der Zentralbahn zurück nach Stansstad und gönnt sich im Restaurant zum Beck ein feines Dessert.
N° NWT_2024_03
Stans, Bahnhof
• NW
Rund um Stans
Der Dorfplatz des Nidwaldner Hauptorts Stans zählt zu den schönsten der Schweiz. Häuserbeschriftungen geben Besuchern viele Informationen über Vergangenheit und Gegenwart. Spannend ist aber auch, Stans zu umrunden und die grosse Entwicklung der letzten Jahrzehnte mitzubekommen.
Der Weg führte früher am Rand der Wohngebiete vorbei. Heute verläuft er teils mitten durch neue Wohnquartiere. Beginn und Ende der Wanderung sind an vielen Orten möglich. Zum Beispiel vom Bahnhof Stans durch die Tottikonstrasse zum Wächselacher gehen und der Beschilderung �Rund um Stans� folgen.
Die erste halbe Stunde bis zum Wirzboden verläft der Weg flach durch neue Wohngebiete. Dann folgt der Weg leich ansteigend der Hochwasserschutz-Verbauung Kniri-West. Nach der Querung der Stanserhornbahn führt die Route mit prächtigem Panorama hinüber in die Klostermatt und hinauf zum Huebliegg. Kein Zufall, stehen hier viele Bänklein um die Aussicht zu geniessen. Auf der Huebstrasse gelangt man zur St. Heinrichskapelle hinunter, kurz auf dem Trottoir der Engelbergerstrssen zum Wilerrank und auf einem schmalen Feldweg zum Bauernhof Chli Lehli. Die Buochserstrasse wird überquert und durch die Brisenstrasse geht es zurück zur Tottikonstrasse.
N° NWT_2024_03
Stans, Bahnhof
• NW
Rund um Stans
Der Dorfplatz des Nidwaldner Hauptorts Stans zählt zu den schönsten der Schweiz. Häuserbeschriftungen geben Besuchern viele Informationen über Vergangenheit und Gegenwart. Spannend ist aber auch, Stans zu umrunden und die grosse Entwicklung der letzten Jahrzehnte mitzubekommen.
Der Weg führte früher am Rand der Wohngebiete vorbei. Heute verläuft er teils mitten durch neue Wohnquartiere. Beginn und Ende der Wanderung sind an vielen Orten möglich. Zum Beispiel vom Bahnhof Stans durch die Tottikonstrasse zum Wächselacher gehen und der Beschilderung "Rund um Stans" folgen.
Die erste halbe Stunde bis zum Wirzboden verläft der Weg flach durch neue Wohngebiete. Dann folgt der Weg leich ansteigend der Hochwasserschutz-Verbauung Kniri-West. Nach der Querung der Stanserhornbahn führt die Route mit prächtigem Panorama hinüber in die Klostermatt und hinauf zum Huebliegg. Kein Zufall, stehen hier viele Bänklein um die Aussicht zu geniessen. Auf der Huebstrasse gelangt man zur St. Heinrichskapelle hinunter, kurz auf dem Trottoir der Engelbergerstrssen zum Wilerrank und auf einem schmalen Feldweg zum Bauernhof Chli Lehli. Die Buochserstrasse wird überquert und durch die Brisenstrasse geht es zurück zur Tottikonstrasse.