Diese steile Bergwanderung führt abseits der grossen
Wanderströme durch abgelegene, blumenreiche Alpen.
Sie erfordert im oberen Teil guten Orientierungssinn. Vom
Bahnhof Grafenort über die Engelberger Aa und ziemlich
flach ca. einen Kilometer talabwärts zur Luftseilbahn Büe
len. Die Bergfahrt erspart zwei Stunden Aufstieg. Von
Büelen, einem Mekka der Gleitschirmflieger, führt ein
Strässchen zuerst flach, nach einem Wasserfall anstei
gend, zur Alp Bödmen. Beim folgenden Bach zweigt der
Weg rechts ab (Markierungen beachten). Die nächsten
200 Höhenmeter zum Zingeli hinauf sind sehr steil, im
Wald ist man froh um die gespannten Seile. Schliesslich
wird über freies Alpland die Hütte beim Zingeli erreicht.
Der Weiterweg verläuft zuerst flach, quert einen Bach,
steigt steil an und quert den gleichen Bachgraben noch
mals. Wegmarkierungen führen teils weglos aufwärts bis
zu einem Weg, der von der Alp Dossen herkommt. Diesem
Weg folgt man nach rechts bis zu einem Wegweiser. Links
haltend passiert man die Hütte Feldmoos und gelangt
weiter zum Alpsträsschen vor der Chälenhütte. Statt di
rekt zu dieser Abzweigung zu gehen, würde ich wenig vor
her links abbiegen zum Kernalpseeli und zum Kreuz auf
dem nahen Hügel steigen. Eine Bank lädt zum «Ghirmä»
(Ausruhen) ein. Die Augen können sich kaum sattsehen
ob all der Berge und Alpen. Der Rückweg führt zur Chälen-hütte, flach nach Egg und weiter zum Gummen mit Bahn
verbindung ins Wirzweli. Von Egg kann auch in Richtung
Langboden abgestiegen werden.
Information
Parcours de la randonnée
Données:
swisstopo,
www.nw-wanderwege.ch
Start point
0:00
0:00
End point
3:02
3:02
Détails sur la surface du chemin et la catégorie dans le profil altimétrique
Propositions de randonnées
N° WNWT26_10
Dallenwil-Wirzweli
— Grafenort, Bahnhof
• NW
Wirzweli-Diegisbalm-Büelen-Grafenort
Diese aussichtsreiche Höhenwanderung über
dem westlichen Engelbergertal ist – den Luftseilbahnen
sei Dank – wenig anstrengend. Im Frühsommer
lockt sie mit Blumenpracht, im Herbst mit
Stille. Auf- und Abstiege vom und ins Tal sind auch
zu Fuss möglich, die entsprechende Kondi tion
vorausgesetzt.
Eine gute Viertelstunde ob dem Bahnhof Dallenwil
schweben Doppelkabinen aufs Wirzweli. Am
Kinderspielplatz und der Rodelbahn vorbei geht
der Weg aufwärts und zweigt bald links ab zum
Wald. Durch den steilen Hornwald schlängelt er
sich zur Hornmatt hinüber. Vom Weidestall wandert
man leicht aufwärts, bis der Weg wieder im
Wald verschwindet. Nach dem Wald steigt man
zum Strässchen ab. Da muss man auf keine Steine
und Wurzeln achten, umso mehr kann man die
Aussicht geniessen: Niederrickenbach, Oberrickenbach,
Altzel len, darüber Brisen und die
Bannalper Berge und davor der Wellenberg. Verpassen
Sie das Bänklein ob Diegisbalm nicht. Mit
der schönen Sicht auf die Kette Graustock – Huetstock,
auf das Widderfeld ganz rechts und hinauf
zur Oberalp und auf den Arvigrat ist es ein Ort
zum Sein und Geniessen.
An den drei Diegisbalmer Bergheimet und der
Luftseilbahnstation vorbei wird bald der Kernalpbach
überquert. Bei der Schwand und im Geberts
trifft man auf besonders blumenreiche Matten.
Nach der Querung eines Bachgrabens steigt derWeg zur Büelen leicht an. Mit der Bahn wird der
Talboden beim Geissmattli erreicht und in weniger
als einer halben Stunde ist man beim Bahnhof Grafenort.
Niederrickenbach
• NW
Rundtour über die Musenalp
Schroffe Kalkfelsen erheben sich über Niederrickenbach, und darauf breitet sich eine weite Kuhalp aus. Der Aufstieg per Bahn wäre kurz und luftig, zu Fuss aber ist er erlebnisreicher und besonders am Morgen oft angenehm kühl. Nach einem Besuch der Wallfahrtskirche mit den
wunderschönen Votivtafeln windet sich ein Beton
strässchen aufwärts.
Bei einer Feuerstelle geht’s links ansteigend zur Bleiki und durch steile Alpmatten zum oberen Bleikigaden. Der Weg (im Volksmund «Chästrägerwäg» genannt) verschwindet im Wald und schlängelt sich steil zwischen Felsen (Vorsicht) hin auf zur Musenalp. Zu fast jeder Jahreszeit ist die
Blumenvielfalt ein Genuss.
Beim Kreuz ob den Alpgebäuden lohnt sich zu verweilen. Die Rundsicht ist eindrücklich, das Brisengebiet zum Greifen nah. Um den Vierwaldstättersee gut zu sehen, muss man auf dem Grat ein paar Schritte weiter nach hinten gehen, vorbei an zwei neuen Panoramatafeln, auf denen über 100 Berggipfel namentlich bezeichnet sind. Im Alpgebiet fallen viele Löcher auf, Wasser hat den Kalk zerfressen und Dolinen entstehen lassen. Es ist überhaupt erstaunlich, dass da oben genug Wasser für Mensch und Vieh vorhanden ist.
Hinunter führt der Weg über Alpweiden zur Unter Musenalp, von wo auf gut gesichertem Weg Bärenfallen mit Fortsetzung zur Klewenalp oder zum Brisenhaus SAC erreicht werden könnte. Wir zweigen aber beim Stall rechts ab und steigen hinunter auf dem Viehfahrweg zur Alp Ahorn und wandern auf einem Strässchen zurück nach
Niederrickenbach.
N° NWT14
St. Jakob
• NW
Über den Mueterschwandenberg
Von der Pfarrkirche St. Jakob führt ein Wiesenweglein zum Ebnet. Beim Rütli halten wir links gegen den Hinterbergwald und erreichen im Schatten die Sendeanlage mit dem Turm. Beim Zingelkreuz über der Drachenflue überrascht die eindrückliche Rundsicht. Unter uns nun das Drachenried, das seinen Namen vom Drachen erhielt, der unterhalb des Zingels in einer Höhle gehaust haben soll. Bei der Neumatt steigen wir an den Rand des Rieds ab, dem wir bis zur Betti folgen. Von hier ist es nicht mehr weit zum Überfalldenkmal am Allweg, das an den Franzoseneinfall von 1798 erinnert.
N° NWAK03
Bergstation Luftseilbahn Dallenwil – Wiesenberg
• NW
Alp Chieneren
Bergstation Luftseilbahn Dallenwil – Wiesenberg > Alp Chieneren | NW
Die Alp Chieneren liegt auf 1400 m. Hier sömmern wir 27 Kühe und 130 Alpschweine. Wir verkäsen die Milch von sieben umliegenden Alpen zu Alpsbrinz, Chünern Alpkäse, Arvikäse, Bratkäse und Kräuter Weichkäse, die wir im Hofladen und Alpbeitzli unseren Kunden anbieten.