Start point • NW

Bödmen - Zingeli

Diese steile Bergwanderung führt abseits der grossen Wanderströme durch abgelegene, blumenreiche Alpen. Sie erfordert im oberen Teil guten Orientierungssinn. Vom Bahnhof Grafenort über die Engelberger Aa und ziemlich flach ca. einen Kilometer talabwärts zur Luftseilbahn Büe len. Die Bergfahrt erspart zwei Stunden Aufstieg. Von Büelen, einem Mekka der Gleitschirmflieger, führt ein Strässchen zuerst flach, nach einem Wasserfall anstei gend, zur Alp Bödmen. Beim folgenden Bach zweigt der Weg rechts ab (Markierungen beachten). Die nächsten 200 Höhenmeter zum Zingeli hinauf sind sehr steil, im Wald ist man froh um die gespannten Seile. Schliesslich wird über freies Alpland die Hütte beim Zingeli erreicht. Der Weiterweg verläuft zuerst flach, quert einen Bach, steigt steil an und quert den gleichen Bachgraben noch mals. Wegmarkierungen führen teils weglos aufwärts bis zu einem Weg, der von der Alp Dossen herkommt. Diesem Weg folgt man nach rechts bis zu einem Wegweiser. Links haltend passiert man die Hütte Feldmoos und gelangt weiter zum Alpsträsschen vor der Chälenhütte. Statt di rekt zu dieser Abzweigung zu gehen, würde ich wenig vor her links abbiegen zum Kernalpseeli und zum Kreuz auf dem nahen Hügel steigen. Eine Bank lädt zum «Ghirmä» (Ausruhen) ein. Die Augen können sich kaum sattsehen ob all der Berge und Alpen. Der Rückweg führt zur Chälen-hütte, flach nach Egg und weiter zum Gummen mit Bahn verbindung ins Wirzweli. Von Egg kann auch in Richtung Langboden abgestiegen werden.

Information

Randonnée n° NWT

Publié sur 2025 ‒ Présenté par Nidwaldner Wanderwege

Nidwaldner Wanderbuach, Seite 74/65

Parcours de la randonnée

Start point
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End point
3:02
3:02
Détails sur la surface du chemin et la catégorie dans le profil altimétrique

Propositions de randonnées

Wirzweli-Diegisbalm-Büelen-Grafenort N° WNWT26_10
Dallenwil-Wirzweli — Grafenort, Bahnhof • NW

Wirzweli-Diegisbalm-Büelen-Grafenort

Diese aussichtsreiche Höhenwanderung über dem westlichen Engelbergertal ist – den Luftseilbahnen sei Dank – wenig anstrengend. Im Frühsommer lockt sie mit Blumenpracht, im Herbst mit Stille. Auf- und Abstiege vom und ins Tal sind auch zu Fuss möglich, die entsprechende Kondi tion vorausgesetzt. Eine gute Viertelstunde ob dem Bahnhof Dallenwil schweben Doppelkabinen aufs Wirzweli. Am Kinderspielplatz und der Rodelbahn vorbei geht der Weg aufwärts und zweigt bald links ab zum Wald. Durch den steilen Hornwald schlängelt er sich zur Hornmatt hinüber. Vom Weidestall wandert man leicht aufwärts, bis der Weg wieder im Wald verschwindet. Nach dem Wald steigt man zum Strässchen ab. Da muss man auf keine Steine und Wurzeln achten, umso mehr kann man die Aussicht geniessen: Niederrickenbach, Oberrickenbach, Altzel len, darüber Brisen und die Bannalper Berge und davor der Wellenberg. Verpassen Sie das Bänklein ob Diegisbalm nicht. Mit der schönen Sicht auf die Kette Graustock – Huetstock, auf das Widderfeld ganz rechts und hinauf zur Oberalp und auf den Arvigrat ist es ein Ort zum Sein und Geniessen. An den drei Diegisbalmer Bergheimet und der Luftseilbahnstation vorbei wird bald der Kernalpbach überquert. Bei der Schwand und im Geberts trifft man auf besonders blumenreiche Matten. Nach der Querung eines Bachgrabens steigt derWeg zur Büelen leicht an. Mit der Bahn wird der Talboden beim Geissmattli erreicht und in weniger als einer halben Stunde ist man beim Bahnhof Grafenort.
Rundtour über die Musenalp N° NWT_26_04
Niederrickenbach • NW

Rundtour über die Musenalp

Schroffe Kalkfelsen erheben sich über Niederrickenbach, und darauf breitet sich eine weite Kuhalp aus. Der Aufstieg per Bahn wäre kurz und luftig, zu Fuss aber ist er erlebnisreicher und besonders am Morgen oft angenehm kühl. Nach einem Besuch der Wallfahrtskirche mit den wunderschönen Votivtafeln windet sich ein Beton strässchen aufwärts. Bei einer Feuerstelle geht’s links ansteigend zur Bleiki und durch steile Alpmatten zum oberen Bleikigaden. Der Weg (im Volksmund «Chästrägerwäg» genannt) verschwindet im Wald und schlängelt sich steil zwischen Felsen (Vorsicht) hin auf zur Musenalp. Zu fast jeder Jahreszeit ist die Blumenvielfalt ein Genuss. Beim Kreuz ob den Alpgebäuden lohnt sich zu verweilen. Die Rundsicht ist eindrücklich, das Brisengebiet zum Greifen nah. Um den Vierwaldstättersee gut zu sehen, muss man auf dem Grat ein paar Schritte weiter nach hinten gehen, vorbei an zwei neuen Panoramatafeln, auf denen über 100 Berggipfel namentlich bezeichnet sind. Im Alpgebiet fallen viele Löcher auf, Wasser hat den Kalk zerfressen und Dolinen entstehen lassen. Es ist überhaupt erstaunlich, dass da oben genug Wasser für Mensch und Vieh vorhanden ist. Hinunter führt der Weg über Alpweiden zur Unter Musenalp, von wo auf gut gesichertem Weg Bärenfallen mit Fortsetzung zur Klewenalp oder zum Brisenhaus SAC erreicht werden könnte. Wir zweigen aber beim Stall rechts ab und steigen hinunter auf dem Viehfahrweg zur Alp Ahorn und wandern auf einem Strässchen zurück nach Niederrickenbach.
Über den Mueterschwandenberg N° NWT14
St. Jakob • NW

Über den Mueterschwandenberg

Von der Pfarrkirche St. Jakob führt ein Wiesenweglein zum Ebnet. Beim Rütli halten wir links gegen den Hinterbergwald und erreichen im Schatten die Sendeanlage mit dem Turm. Beim Zingelkreuz über der Drachenflue überrascht die eindrückliche Rundsicht. Unter uns nun das Drachenried, das seinen Namen vom Drachen erhielt, der unterhalb des Zingels in einer Höhle gehaust haben soll. Bei der Neumatt steigen wir an den Rand des Rieds ab, dem wir bis zur Betti folgen. Von hier ist es nicht mehr weit zum Überfalldenkmal am Allweg, das an den Franzoseneinfall von 1798 erinnert.
Alp Chieneren N° NWAK03
Bergstation Luftseilbahn Dallenwil – Wiesenberg • NW

Alp Chieneren

Bergstation Luftseilbahn Dallenwil – Wiesenberg > Alp Chieneren | NW Die Alp Chieneren liegt auf 1400 m. Hier sömmern wir 27 Kühe und 130 Alpschweine. Wir verkäsen die Milch von sieben umliegenden Alpen zu Alpsbrinz, Chünern Alpkäse, Arvikäse, Bratkäse und Kräuter Weichkäse, die wir im Hofladen und Alpbeitzli unseren Kunden anbieten.

Mots-clés

Nidwald Suisse centrale Randonnée en montagne Été moyen T2

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