Niederrickenbach • NW

Rundtour über die Musenalp

Schroffe Kalkfelsen erheben sich über Niederrickenbach, und darauf breitet sich eine weite Kuhalp aus. Der Aufstieg per Bahn wäre kurz und luftig, zu Fuss aber ist er erlebnisreicher und besonders am Morgen oft angenehm kühl. Nach einem Besuch der Wallfahrtskirche mit den wunderschönen Votivtafeln windet sich ein Beton strässchen aufwärts. Bei einer Feuerstelle geht’s links ansteigend zur Bleiki und durch steile Alpmatten zum oberen Bleikigaden. Der Weg (im Volksmund «Chästrägerwäg» genannt) verschwindet im Wald und schlängelt sich steil zwischen Felsen (Vorsicht) hin auf zur Musenalp. Zu fast jeder Jahreszeit ist die Blumenvielfalt ein Genuss. Beim Kreuz ob den Alpgebäuden lohnt sich zu verweilen. Die Rundsicht ist eindrücklich, das Brisengebiet zum Greifen nah. Um den Vierwaldstättersee gut zu sehen, muss man auf dem Grat ein paar Schritte weiter nach hinten gehen, vorbei an zwei neuen Panoramatafeln, auf denen über 100 Berggipfel namentlich bezeichnet sind. Im Alpgebiet fallen viele Löcher auf, Wasser hat den Kalk zerfressen und Dolinen entstehen lassen. Es ist überhaupt erstaunlich, dass da oben genug Wasser für Mensch und Vieh vorhanden ist. Hinunter führt der Weg über Alpweiden zur Unter Musenalp, von wo auf gut gesichertem Weg Bärenfallen mit Fortsetzung zur Klewenalp oder zum Brisenhaus SAC erreicht werden könnte. Wir zweigen aber beim Stall rechts ab und steigen hinunter auf dem Viehfahrweg zur Alp Ahorn und wandern auf einem Strässchen zurück nach Niederrickenbach.

Informazione

Escursione Nr. NWT_26_04

Pubblicato 2026 ‒ Presentato da Nidwaldner Wanderwege

Percorso dell'escursione

Niederrickenbach
0:00
0:00
cable_car
accommodation
fireplace
historical
Bleiki
0:45
0:45
fireplace
Ober Musenalp
1:50
1:05
cable_car
restaurant
fireplace
view
Unter Musenalp
2:00
0:10
cable_car
Ahorn
2:25
0:25
Niederrickenbach
2:55
0:30
Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

Proposte escursionistiche

Wirzweli-Diegisbalm-Büelen-Grafenort Nr. WNWT26_10
Dallenwil-Wirzweli — Grafenort, Bahnhof • NW

Wirzweli-Diegisbalm-Büelen-Grafenort

Diese aussichtsreiche Höhenwanderung über dem westlichen Engelbergertal ist – den Luftseilbahnen sei Dank – wenig anstrengend. Im Frühsommer lockt sie mit Blumenpracht, im Herbst mit Stille. Auf- und Abstiege vom und ins Tal sind auch zu Fuss möglich, die entsprechende Kondi tion vorausgesetzt. Eine gute Viertelstunde ob dem Bahnhof Dallenwil schweben Doppelkabinen aufs Wirzweli. Am Kinderspielplatz und der Rodelbahn vorbei geht der Weg aufwärts und zweigt bald links ab zum Wald. Durch den steilen Hornwald schlängelt er sich zur Hornmatt hinüber. Vom Weidestall wandert man leicht aufwärts, bis der Weg wieder im Wald verschwindet. Nach dem Wald steigt man zum Strässchen ab. Da muss man auf keine Steine und Wurzeln achten, umso mehr kann man die Aussicht geniessen: Niederrickenbach, Oberrickenbach, Altzel len, darüber Brisen und die Bannalper Berge und davor der Wellenberg. Verpassen Sie das Bänklein ob Diegisbalm nicht. Mit der schönen Sicht auf die Kette Graustock – Huetstock, auf das Widderfeld ganz rechts und hinauf zur Oberalp und auf den Arvigrat ist es ein Ort zum Sein und Geniessen. An den drei Diegisbalmer Bergheimet und der Luftseilbahnstation vorbei wird bald der Kernalpbach überquert. Bei der Schwand und im Geberts trifft man auf besonders blumenreiche Matten. Nach der Querung eines Bachgrabens steigt derWeg zur Büelen leicht an. Mit der Bahn wird der Talboden beim Geissmattli erreicht und in weniger als einer halben Stunde ist man beim Bahnhof Grafenort.
Klewenalp - Stollen - Stockhütte - Rotiflue - Emmetten Nr. NWT_26_08
Beckenried-Klewenalp — Emmetten, Post • NW

Klewenalp - Stollen - Stockhütte - Rotiflue - Emmetten

Von der Klewenalp bieten sich viele verschiedene Wege nach Stockhütte an. Der Reiz der hier beschriebenen Route sind die immer wieder wechselnden Aussichten auf den vielarmigen Vierwaldstättersee und die Berge, die ihn begrenzen. Kurz nach der Klewenkapelle biegt man links in Richtung Stollen ab und gelangt auf einem breiten Strässchen hinunter zu einem Alpgebäude. Danach führt der Weg durch offenen Wald und steigt bald wieder an zum ersten Aussichtspunkt beim Stollen. Zeit für eine Pause. Mit Kindern ist hier Vorsicht geboten. Bei klarer Sicht schweift der Blick über den See und weit ins Mittelland. Im Süden grüssen Brisen, Schwalmis und der Grat zum Oberbauenstock. Steil abwärts gelangt man zur Verzweigung Ärgglen und auf dem gut ausgebauten Gott fried-Stutz-Weg zur Twäregg. Ein breites Natursträsschen führt in einigen Kehren durch den Wald abwärts. Kurz vor Stockhütte lohnt sich der kurze Anstieg auf den Stock mit seinem wunderbar gestalteten Aussichtspunkt. Auf einem steilen Abstieg erreicht man Stockhütte, von wo die Gondelbahn für einen mühelosen Abstieg nach Emmetten sorgt. Zu Fuss – und das würde ich hier durchaus empfehlen – folgt man eine Viertelstunde lang dem Teersträsschen, zweigt im Wald rechts ab und gelangt zur Terrasse der Rotiflue mit den Höfen Eggeli und Hammen. Hier herrschen Stille und Natur pur. Anschliessend senkt sich der Weg hinunter zum Strässchen ins Choltal mit seinem rauschenden Bach. Auf einem Naturweg wird Emmetten erreicht.
Heitliberg - grosses Panorama im Klewengebiet Nr. NWT_25_06
Klewenalp — Berggasthaus Stockhütte • NW

Heitliberg - grosses Panorama im Klewengebiet

Ist von Bergen im Klewengebiet die Rede, denken die meisten an klingende Namen wie Brisen, Schwalmis, Ri setenstock oder Musenalp. Der Heitliberg wird da meist vergessen. Zu Unrecht, wie ich meine. Er bietet einen prachtvollen Rundblick, und das mit weniger Aufwand als die klingenden Namen in seiner Umgebung. Von der Bergstation der Klewenbahn kann man dem breiten Weg in Richtung Stafel folgen. Ein bisschen länger, aber viel spannender ist es, wenn man den Klewenstock auf seiner linken Seite auf dem Alpenblumenweg umrundet. So ei ne Repetition der Blumennamen tut von Zeit zu Zeit gut. Beim Naturfreundehaus bei Röten gelangt man wieder auf die Hauptroute. Eindrücklich ist von hier aus die scharfe Kante des Brisen-Nordgrates. Vom Stafel bis zur Alp Matt am Heitliberg führt ein angenehm steiles Fahrsträsschen, das in einen Fussweg mündet, der zum Grat leitet. Ein kurzer Zickzackweg, und schon steht man beim Kreuz auf dem Heitliberg und kann Platz nehmen am grossen Tisch. Mächtig thront im Süden der Schwalmis und vom Gandispitz ob dem Färnital grüsst das Kreuz. Im Osten fol gen die Bauen stöcke, dazwischen glitzert weit hinten der Glärnisch. Weiter in der Kette stehen Mythen, Urmiberg und Rigi Spalier. Und, und, und … Sich da oben viel Zeit zu lassen ist ein Muss. Zurück geht’s auf dem gleichen Weg bis zum Stafel und leicht abfallend zur Twär egg und hinunter zur Stockhütte. Haben Sie weitere Lust auf Aus sichtspunkte, verpassen Sie nicht den Stock kurz vor der Stockhütte (eine halbe Stunde zusätzlich).
Klewenalp - Hinterjochli - Gitschenen Nr. NWT_2024_06
Klewenalp, Bergstation — Station Gitschenen • NW

Klewenalp - Hinterjochli - Gitschenen

Das Hinterjochli ist ein leichter Passübergang von Nidwalden ins urnerische Isental. Am Morgen liegen grosse Teile des Aufstiegs im Schatten. Links und rechts vom Hinterjochli locken zwei Aussichtsgipfel. Nach der Fahrt mit der Klewenbahn, verbunden mit einen sich stehts weitenden Blick über den Vierwaldstättersee, führt die Wanderung zuerst auf breitem Weg von der Bergstation in Richtung Klewenkapelle. Leicht abwärts geht es weiter über Räten und Tannenbüeö zum Stafel. Hier zweigen Wege in alle Richtungen ab. Der Weg zum Hinterjochli steigt angenehm steil hinauf zur Bergstation Chälenlifts auf dem Chälenegg (nur Winterbetrieb). Noch fehlt das Steilstück zum Sattel des Hinterjochli, wo sich ein prächtiges Urner Alpenpanorama öffnet. Noch mehr Aussicht versprechen Risetenstock und Schwalmis. Der Aufstieg zum Risetenstock ist kürzer und steiler, der Besuch des Schwalmis dauert länger, ist aber weniger steil. Der Abstieg in Richtung Gitschenen führt durch blumenreiches Alpgebiet. Bi de Seelenen bietet sich als Rastplatz an. Hier zweigt auch die Gratwanderung in Richtung Gandispitz und Oberbauenstock ab (alpine Route). Über Ober Bolgen mit prächtigem Tiefblick und Unter Bolgen wird Chneuwis erreicht. Von da sind es nur noch wenige Minuten zur Bergstation der Lubstseilbahn St. Jakob-Gitschenen. Ab St. Jakbo fährt das Postauto nach Isenthal.

Tag

Nidvaldo Svizzera centrale Escursione in montagna Estate Escursione al laghetto alpino per le famiglie Media T2

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