Schroffe Kalkfelsen erheben sich über Niederrickenbach, und darauf breitet sich eine weite Kuhalp aus. Der Aufstieg per Bahn wäre kurz und luftig, zu Fuss aber ist er erlebnisreicher und besonders am Morgen oft angenehm kühl. Nach einem Besuch der Wallfahrtskirche mit den
wunderschönen Votivtafeln windet sich ein Beton
strässchen aufwärts.
Bei einer Feuerstelle geht’s links ansteigend zur Bleiki und durch steile Alpmatten zum oberen Bleikigaden. Der Weg (im Volksmund «Chästrägerwäg» genannt) verschwindet im Wald und schlängelt sich steil zwischen Felsen (Vorsicht) hin auf zur Musenalp. Zu fast jeder Jahreszeit ist die
Blumenvielfalt ein Genuss.
Beim Kreuz ob den Alpgebäuden lohnt sich zu verweilen. Die Rundsicht ist eindrücklich, das Brisengebiet zum Greifen nah. Um den Vierwaldstättersee gut zu sehen, muss man auf dem Grat ein paar Schritte weiter nach hinten gehen, vorbei an zwei neuen Panoramatafeln, auf denen über 100 Berggipfel namentlich bezeichnet sind. Im Alpgebiet fallen viele Löcher auf, Wasser hat den Kalk zerfressen und Dolinen entstehen lassen. Es ist überhaupt erstaunlich, dass da oben genug Wasser für Mensch und Vieh vorhanden ist.
Hinunter führt der Weg über Alpweiden zur Unter Musenalp, von wo auf gut gesichertem Weg Bärenfallen mit Fortsetzung zur Klewenalp oder zum Brisenhaus SAC erreicht werden könnte. Wir zweigen aber beim Stall rechts ab und steigen hinunter auf dem Viehfahrweg zur Alp Ahorn und wandern auf einem Strässchen zurück nach
Niederrickenbach.
Information
Wanderroute
Auf swisstopo anzeigen
Daten:
swisstopo,
www.nw-wanderwege.ch
Daten:
swisstopo,
www.nw-wanderwege.ch
Niederrickenbach
0:00
0:00
Bleiki
0:45
0:45
Ober Musenalp
1:50
1:05
Unter Musenalp
2:00
0:10
Ahorn
2:25
0:25
Niederrickenbach
2:55
0:30
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil
Wandervorschläge
Nr. NWT_25_06
Klewenalp
— Berggasthaus Stockhütte
• NW
Heitliberg - grosses Panorama im Klewengebiet
Ist von Bergen im Klewengebiet die Rede, denken die
meisten an klingende Namen wie Brisen, Schwalmis, Ri
setenstock oder Musenalp. Der Heitliberg wird da meist
vergessen. Zu Unrecht, wie ich meine. Er bietet einen
prachtvollen Rundblick, und das mit weniger Aufwand
als die klingenden Namen in seiner Umgebung. Von der
Bergstation der Klewenbahn kann man dem breiten Weg
in Richtung Stafel folgen. Ein bisschen länger, aber viel
spannender ist es, wenn man den Klewenstock auf seiner
linken Seite auf dem Alpenblumenweg umrundet. So ei
ne Repetition der Blumennamen tut von Zeit zu Zeit gut.
Beim Naturfreundehaus bei Röten gelangt man wieder auf
die Hauptroute. Eindrücklich ist von hier aus die scharfe
Kante des Brisen-Nordgrates. Vom Stafel bis zur Alp Matt
am Heitliberg führt ein angenehm steiles Fahrsträsschen,
das in einen Fussweg mündet, der zum Grat leitet. Ein
kurzer Zickzackweg, und schon steht man beim Kreuz
auf dem Heitliberg und kann Platz nehmen am grossen
Tisch. Mächtig thront im Süden der Schwalmis und vom
Gandispitz ob dem Färnital grüsst das Kreuz. Im Osten fol
gen die Bauen stöcke, dazwischen glitzert weit hinten der
Glärnisch. Weiter in der Kette stehen Mythen, Urmiberg
und Rigi Spalier. Und, und, und … Sich da oben viel Zeit
zu lassen ist ein Muss. Zurück geht’s auf dem gleichen
Weg bis zum Stafel und leicht abfallend zur Twär egg und hinunter zur Stockhütte. Haben Sie weitere Lust auf Aus
sichtspunkte, verpassen Sie nicht den Stock kurz vor der
Stockhütte (eine halbe Stunde zusätzlich).
Nr. NWT_2024_06
Klewenalp, Bergstation
— Station Gitschenen
• NW
Klewenalp - Hinterjochli - Gitschenen
Das Hinterjochli ist ein leichter Passübergang von Nidwalden ins urnerische Isental. Am Morgen liegen grosse Teile des Aufstiegs im Schatten. Links und rechts vom Hinterjochli locken zwei Aussichtsgipfel. Nach der Fahrt mit der Klewenbahn, verbunden mit einen sich stehts weitenden Blick über den Vierwaldstättersee, führt die Wanderung zuerst auf breitem Weg von der Bergstation in Richtung Klewenkapelle. Leicht abwärts geht es weiter über Räten und Tannenbüeö zum Stafel. Hier zweigen Wege in alle Richtungen ab. Der Weg zum Hinterjochli steigt angenehm steil hinauf zur Bergstation Chälenlifts auf dem Chälenegg (nur Winterbetrieb). Noch fehlt das Steilstück zum Sattel des Hinterjochli, wo sich ein prächtiges Urner Alpenpanorama öffnet.
Noch mehr Aussicht versprechen Risetenstock und Schwalmis. Der Aufstieg zum Risetenstock ist kürzer und steiler, der Besuch des Schwalmis dauert länger, ist aber weniger steil. Der Abstieg in Richtung Gitschenen führt durch blumenreiches Alpgebiet. Bi de Seelenen bietet sich als Rastplatz an. Hier zweigt auch die Gratwanderung in Richtung Gandispitz und Oberbauenstock ab (alpine Route).
Über Ober Bolgen mit prächtigem Tiefblick und Unter Bolgen wird Chneuwis erreicht. Von da sind es nur noch wenige Minuten zur Bergstation der Lubstseilbahn St. Jakob-Gitschenen. Ab St. Jakbo fährt das Postauto nach Isenthal.
Nr. NWT10
Stansstad
• NW
Vom See zum Bürgenstock
Vorbei am Schnitzturm geht es entlang der Uferstrasse, die teils in den Fels gesprengt ist. Kurz nach der Harissen-Bucht passiert man den Eingang zur ehemaligen Militärfestung Fürigen, ein 200 Meter langes Höhlensystem, das heute ein Museum ist. Ein Kilometer nach dem Steinbruch kommen wir ins Gebiet von Kehrsiten. Der Ortsname weist auf Kirschen hin (Chirscheten), die im milden Klima hier prächtig gedeihen. Bei den ersten Häusern oder vor der Schiffstation beginnt der Anstieg Richtung Bürgenstock. Nach den letzten Bauernhöfen schlängelt sich der Waldweg hinauf zum Bürgenstock Resort.
Die Kehrsitenstrasse ist teilweise gesperrt wegen Sanierung, www.nidwalden.com/stansstad.
Nr. NWAK03
Bergstation Luftseilbahn Dallenwil – Wiesenberg
• NW
Alp Chieneren
Bergstation Luftseilbahn Dallenwil – Wiesenberg > Alp Chieneren | NW
Die Alp Chieneren liegt auf 1400 m. Hier sömmern wir 27 Kühe und 130 Alpschweine. Wir verkäsen die Milch von sieben umliegenden Alpen zu Alpsbrinz, Chünern Alpkäse, Arvikäse, Bratkäse und Kräuter Weichkäse, die wir im Hofladen und Alpbeitzli unseren Kunden anbieten.