Proposte escursionistiche • Nidwaldner Wanderwege
Nr. NWT_2025_02
Niederrickenbach, Bergstation
• NW
Buochserhorn ab Niederrickenbach
Nur wenige Nidwaldner Berggipfel liegen ganz auf Nidwaldner Kantonsgebiet. Das Buochserhorn ist der bekannteste von ihnen, die benachbarte Musenalp, der Heitliberg im Klewengebiet oder der Salistock ob dem Lutersee sind weitere.
Das Buochserhorn ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Wanderziel. Zum Beispiel im Herbst, wenn ein Nebelmeer wie ein eiszeitlicher Gletscher Seen und Täler verhüllt, die Sonne die Berge golden beleuchtet und kein Laut die Stille stört. Dann wird der Berg zum meditativen Raum, das Hiersein zu einem Moment der Glückseligkeit. Nicht minder eindrücklich ist die Besteigung im Winter mit den Schneeschuhen.
Ab Niederrickenbach geht es hinauf zur Bleiki und weiter zum Bleikigrat. Noch fehlen 200 steile Höhenmeter bis zum mächtigen Gipfelkreuz. Was diesen Berg so einzigartig macht, ist der Ausblick auf alle Nidwaldner Gemeinden und die vielen Arme des Vierwaldstättersees. Am imposantesten aber ist der Bergkranz, kein Berg verdeckt die Sicht: Brisen, Bannalper Berge, die Kette vom Graustock zum Stanserhorn mit den Berner Riesen als Hintergrund, Brienzer Rothorn, Pilatus, Bürgenstock, Rigi, Mythen, weiter hinten der Säntis und der Glärnisch mit dem gleissenden Vrenelisgärtli, der Niederbauen, der Oberbauenstock und der Schwalmis schliessen die Runde.
Der Abstieg hinunter zur Ochsenweid und zum Arhölzli ist steil. Dort kurz dem Fahrsträsschen folgen, bevor es hinunter geht zum Gibel. Wohltuend auf flachem Weg wird Niederrickenbach erreicht.
Nr. NWT_2024_04
Ennetbürgen, Dorf
• NW
Ennetbürgen - Unter Nas - St. Jost - Ennetbürgen
Die Abwechslungsreiche Rundwanderung am östlichen Ausläufer des Bürgenstocks bietet viele Ausblicke auf die Arme des Vierwaldstättersees. Schon früh im Jahr, aber auch spät im Herbst ist diese Route auf der Südseite des Bürgenbergs empfehlenswert.
Von der Post Ennetbürgen führt der Weg neben der neugotischen Kirche vorbei zum öffentlichen Seeplätzli, weiter zur Schiffsstation und leicht ansteigend zum Buochli mit der hübschen Kapelle Maria zum Schnee. Bei der nächsten Abzweigung abwärts in Richtung unter Nas halten. Am äussersten Zippfel ist der See gut 700 Meter breit.
In Kehren wandert man im Wald aufwärts zum Timmer Boden, von wo zwei Wege zur Scharte nach dem Schartigrad führen. Der linke ist der leichtere. Der Aussichtspunkt Rappersflue muss verdient werden. Senkrecht unten liegt die Obermatt, über Weggis und Vitznau erhebt sich majestätisch die Rigi. Nach kurzem Abstieg gelangt man zu einer Weide mit Rundsicht auf den Stanser Boden, dem See und die Nidwaldner Bergwelt. Weiter unten befindet sich die Kapelle St. Jost, die man auf keinen Fall nur von aussen betrachten sollte. Schönheit und Lage der Kapelle sind einmalig. Gleich bei der Kapelle zweigt ein alter Pilgerweg ab und leitet die Wandernden durch Matten hinunter zu einem Strässchen, welches zurück ins Dorf führt.
Nr. NWT_2024_03
Stans, Bahnhof
• NW
Rund um Stans
Der Dorfplatz des Nidwaldner Hauptorts Stans zählt zu den schönsten der Schweiz. Häuserbeschriftungen geben Besuchern viele Informationen über Vergangenheit und Gegenwart. Spannend ist aber auch, Stans zu umrunden und die grosse Entwicklung der letzten Jahrzehnte mitzubekommen.
Der Weg führte früher am Rand der Wohngebiete vorbei. Heute verläuft er teils mitten durch neue Wohnquartiere. Beginn und Ende der Wanderung sind an vielen Orten möglich. Zum Beispiel vom Bahnhof Stans durch die Tottikonstrasse zum Wächselacher gehen und der Beschilderung �Rund um Stans� folgen.
Die erste halbe Stunde bis zum Wirzboden verläft der Weg flach durch neue Wohngebiete. Dann folgt der Weg leich ansteigend der Hochwasserschutz-Verbauung Kniri-West. Nach der Querung der Stanserhornbahn führt die Route mit prächtigem Panorama hinüber in die Klostermatt und hinauf zum Huebliegg. Kein Zufall, stehen hier viele Bänklein um die Aussicht zu geniessen. Auf der Huebstrasse gelangt man zur St. Heinrichskapelle hinunter, kurz auf dem Trottoir der Engelbergerstrssen zum Wilerrank und auf einem schmalen Feldweg zum Bauernhof Chli Lehli. Die Buochserstrasse wird überquert und durch die Brisenstrasse geht es zurück zur Tottikonstrasse.
Nr. NWT_2024_01
Ennetmoos, Allweg
— Kerns
• NW
Allweg - St. Jakob - Kernwald - Kerns
Von der Busstation Allweg folgt man dem Wegweiser St. Jakob und wandert auf einem Fahrradsträsschen am Fuss des Mueterschwanderberges dem Drachenried entlang. Vor St. Jakob finden sich noch die letzten Bergsturzhügel, sogenannte Drumlins. Bei den ersten Häusern von St. Jakob zweigt mach rechts ab. Man gelangt hinauf zum Ebnet und biegt links in den Kernwald ein. Nach gut 500 m erreicht man die Polenstrasse. Man folgt ihr abwärts und zweigt nach 300 m rechts ab. Der Wegweiser Gerzensee undbedingt beachten. Über einen Holzsteg durchquert man trockenen Fusses ds Moorgebiet und folgt nun den Wegweisern Siebeneich. Sobald man beim Waldausgang auf die Strasse trifft, biegt man nach rechts zur Kapelle Siebeneich ab. An Bauernhöfen und Gewächshäusern einer Gärtnerei vorbei führt der Weg ins Dorf Kerns.
Nr. NWT_2024_06
Klewenalp, Bergstation
— Station Gitschenen
• NW
Klewenalp - Hinterjochli - Gitschenen
Das Hinterjochli ist ein leichter Passübergang von Nidwalden ins urnerische Isental. Am Morgen liegen grosse Teile des Aufstiegs im Schatten. Links und rechts vom Hinterjochli locken zwei Aussichtsgipfel. Nach der Fahrt mit der Klewenbahn, verbunden mit einen sich stehts weitenden Blick über den Vierwaldstättersee, führt die Wanderung zuerst auf breitem Weg von der Bergstation in Richtung Klewenkapelle. Leicht abwärts geht es weiter über Räten und Tannenbüeö zum Stafel. Hier zweigen Wege in alle Richtungen ab. Der Weg zum Hinterjochli steigt angenehm steil hinauf zur Bergstation Chälenlifts auf dem Chälenegg (nur Winterbetrieb). Noch fehlt das Steilstück zum Sattel des Hinterjochli, wo sich ein prächtiges Urner Alpenpanorama öffnet.
Noch mehr Aussicht versprechen Risetenstock und Schwalmis. Der Aufstieg zum Risetenstock ist kürzer und steiler, der Besuch des Schwalmis dauert länger, ist aber weniger steil. Der Abstieg in Richtung Gitschenen führt durch blumenreiches Alpgebiet. Bi de Seelenen bietet sich als Rastplatz an. Hier zweigt auch die Gratwanderung in Richtung Gandispitz und Oberbauenstock ab (alpine Route).
Über Ober Bolgen mit prächtigem Tiefblick und Unter Bolgen wird Chneuwis erreicht. Von da sind es nur noch wenige Minuten zur Bergstation der Lubstseilbahn St. Jakob-Gitschenen. Ab St. Jakbo fährt das Postauto nach Isenthal.
Nr. NWT_2024_09
Start point
• NW
Über den Arvigrat
Der Aufstieg vom Chienerenegg zum Arvigrat ist steil, die vielen Wurzeln verlangen Vorsicht. Die knorrigen Föhren–Arven scheinen da sehr selten zu sein – und die Blumenpracht sind aber besonders zu Beginn des Sommers einmalig. Die Route ist bei nassem Wetter nicht empfehlenswert.
Vom Wirzweli auf dem Fahrsträsschen an der Talstation der Luftseilbahn zum Gummen vorbei, über den Bach und links abbiegen hinauf zum Langboden und rund 15 Minuten weiter den Wegweisern «Arvigrat» folgen bis zu einer Wegkreuzung. Links und nach wenigen Metern (Bodenmarkierung beachten) gegen den Wald halten. Ein schmales Waldweglein führt auf den Grat, der bei Pt. 1567 erreicht wird. Von dort schlängelt sich der Weg im schattigen Wald über den Grat, mal steil, mal flacher. Je höher man gelangt, desto weiter wird die Aussicht. Die letzten Meter bis zum Gipfel sind ausgesetzt, die Aussicht zum Brisen, zu den Bannalper Bergen und zum Titlis gewaltig. Weit ist auch der Blick ins Obwaldnerland. Vergessen Sie ob aller Rundsicht nicht auf den Weg zu schauen, die Flanken des Arvigrats sind steil und verzei hen kein Ausrutschen.
Der Abstieg folgt dem Grat hinunter auf den Boden zwischen Arvigrat und Gräfimattnollen. Weiter gelangt man durch eine grasige Mulde zur Schellenfluehütte. Auf einem Natursträsschen passiert man Egg und wandert weiter zum Gummen, von wo ein Bähnchen ins Wirzweli zurückführt. Besonders hübsch ist die Variante, die den Ronengrat ostseitig umgeht.
Nr. NWT17
Engelberg
• OW
Buiräbähnli-Safari
Eine anspruchsvolle, mehrtägige Wanderung mit total dreizehn Stunden reiner Wanderzeit. Übernachtet wird in urchigen Berghütten unterwegs. Der Buiräbähnli-Pass ist auf acht Seilbahnen im Engelberghertal gültig und kann online oder im Tourismus-Büro in Engelberg gekauft werden. Es gibt eine Übersichtskarte mit Zeitangaben und Informationen zu den Übernachtungsmöglichkeiten auf www.engelberg.ch
Nr. NWT01
Hergiswil
• NW
Von Nidwalden zum Pilatus
Ein Aufstieg für Sportliche, von Hergiswil aus. Mit der Alp Gschwänd Luftseilbahn lassen sich gut 400 Höhenmeter eingesparen. Dann steigt der Bergweg Richtung Klimsensattel. Über uns schweben die roten Grosskabinen mit den ausländischen Gästen zum Pilatus Kulm. Neben der renovierten Kapelle stand bis Mitte des letzten Jahrhunderts das Hotel Klimsenhorn, erbaut dreissig Jahre bevor die Zahnradbahn zum Pilatus fuhr. In vielen Zickzacks erreichen wir den Pilatus-Rundweg und durch das Chriesiloch gehts aufs Oberhaupt. Genussvoll ist die Rückfahrt mit der Zahnradbahn nach Alpnachstad.
Nr. NWT02
Stanserhorn
• NW
Der Grat Richtung Süden
Nach immer wieder eindrücklicher Fahrt mit dem CabriO zum Stanserhorn darf ein Kaffee auf der Aussichtsterrasse nicht fehlen. Es folgt der gut gesicherte Abstieg Richtung Ächerli. Beim Holzwang lohnt sich der Abstecher zur gleichnamigen Kapelle, bevor wir den steilen, teils etwas ausgesetzten Aufstieg zum Arvigrat in Angriff nehmen. Der Abstieg erfolgt zuerst gegen Süden auf dem Grat, dann hinunter zur Schellenfluehütte und auf dem Natursträsschen zur Gummenalp (Restaurant). Die Seilbahnen bringen uns ins Tal nach Dallenwil.
Nr. NWT05
Bielen
• NW
Von Seilbahn zu Seilbahn
Im Engelbergertal führen viele kleine Luftseilbahnen hinauf zu ganzjährig bewohnten Weilern und zu aussichtsreichen Wanderungen. Vom Geissmattli bringt uns die Luftseilbahn zur Bielen. Fast höhenparallel führt der Weg hinüber zum Bergheimet Diegisbalm, auch hier eine Bahn aus dem Tal. Wir fahren mit der oberen Sektion hinauf zur Oberalp, und von hier in einer halben Stunde zur Gummenalp mit dem Bergrestaurant. Wer nach dem Kafi Träsch müde Beine verspürt, nimmt die Bahn hinunter zum Wirzweli und ins Tal, nach Dallenwil zum Bahnhof.
Nr. NWT06
Sinsgäu
• NW
Mit dem «Schiffli» zur Alp
Mit den Kleinseilbahnen fahren wir via Ober Spies ins Sinsgäu – ein Glück, dass solche «Schiffli» erhalten bleiben. Nach abenteuerlicher Fahrt gehts zur Haghütte. Hier wird im Sommer Alpkäse hergestellt und auf der kleinen Terrasse auch ein Imbiss serviert. Durch den Bründliwald steigen wir dann hinauf zur Chrüzhütte – auch das eine Alpwirtschaft. Kinder lieben anschliessend den «Zwärgliweg», wo es um das Geheimnis des funkelnden Steins geht. Von hier oder vom Bannalpsee führen je eine Luftseilbahn zurück nach Oberrickenbach.
Nr. NWT07
Brändlen
• NW
Abseits der grossen Wanderströme
Wir nehmen die kleine Luftseilbahn zum Berghof Brändlen der Familie Schmitter. Nach zwei Stunden Aufstieg wartet beim Gigichrüz ein eindrückliches Bergpanorama vom Säntis zu den Mythen und zum Pilatus. Der Blick reicht aber auch über das Mittelland bis zum Jura. Auf dem Haldigrat – einst Wintersportgebiet mit Skilift – lassen wir uns auf der Terrasse nieder und bestellen ein kleines Mittagessen. Der «Abstieg» mit der Sesselbahn ist äusserst gemütlich und gelenkschonend.
Nr. NWT08
Musenalp
• NW
Rundtour Musenalp
Das Klosterdorf Maria Rickenbach (Niederrickenbach) erreicht man nur per Luftseilbahn. Mit einer luftigen Gondelbahn-Fahrt für Schwindelfreie geht es direkt weiter zur Musenalp. Auf der sonnigen Terrasse des Alpbeizli gibt es Getränke und einfache Speisen wie die berühmte Bratkäseschnitte. Über Alpweiden wandern wir danach zur Unter Musenalp, von wo aus man zur Bärenfallen und Klewenalp gelangen könnte. Wir gehen aber nach rechts und steigen auf dem Bergweg zwischen den Felsen ab zum Marchboden und zur Alp Ahorn. Auf dem Strässchen kehrt man gemütlich zurück zum Klosterdorf.
Nr. NWT10
Stansstad
• NW
Vom See zum Bürgenstock
Vorbei am Schnitzturm geht es entlang der Uferstrasse, die teils in den Fels gesprengt ist. Kurz nach der Harissen-Bucht passiert man den Eingang zur ehemaligen Militärfestung Fürigen, ein 200 Meter langes Höhlensystem, das heute ein Museum ist. Ein Kilometer nach dem Steinbruch kommen wir ins Gebiet von Kehrsiten. Der Ortsname weist auf Kirschen hin (Chirscheten), die im milden Klima hier prächtig gedeihen. Bei den ersten Häusern oder vor der Schiffstation beginnt der Anstieg Richtung Bürgenstock. Nach den letzten Bauernhöfen schlängelt sich der Waldweg hinauf zum Bürgenstock Resort.
Die Kehrsitenstrasse ist teilweise gesperrt wegen Sanierung, www.nidwalden.com/stansstad.
Nr. NWT11
Stansstad
• NW
Rund um den Alpnachersee
Die Umrundung des bei Windsurfern beliebten Sees ist eigentlich (fast) eine Ganzjahres-Wanderung. Am Lopper-Südhang leben verschiedene Schlangen und Eidechsen, die sich bei warmem Wetter beobachten lassen. Zuerst führt der Wanderweg, teils als Steg gebaut, parallel zur Strasse. Nach Alpnachstad geht es durch die Naturschutzgebiete mit schilfbestandenen Buchten (Orientierungstafeln). Dann steigt der Weg in nordöstlicher Richtung bis Vorderrüti, nördlich an der Drachenflue vorbei. Ein Wiesenpfad leitet hinunter zur Betti. Es folgt die imposante Rotzschlucht zurück zur Stansstader Bucht.
Nr. NWT12
Engelberg
• OW
Der Weg durch die Schlucht
Ein «kühles Sommererlebnis», der neu angelegte Weg durch die Aaschlucht. Er führt über sieben Brücken, davon drei Hängebrücken. Beim kleinen Kraftwerk am Eugenisee gelangt man zum Einstieg. Mehrmals wechseln wir die Flussseite, immer über kunstvolle Brücken, um gegen Ende der Schlucht den schönen Rastplatz mit riesigem Steintisch, Feuerstelle und Quellwasser zu erreichen. Beim Ausgleichsbecken Obermatt konnte man früher in den Zug einsteigen... heute verlängert sich die Wanderung um knapp eine Stunde gemütlich der Engelberger Aa entlang bis nach Grafenort.
Nr. NWT14
St. Jakob
• NW
Über den Mueterschwandenberg
Von der Pfarrkirche St. Jakob führt ein Wiesenweglein zum Ebnet. Beim Rütli halten wir links gegen den Hinterbergwald und erreichen im Schatten die Sendeanlage mit dem Turm. Beim Zingelkreuz über der Drachenflue überrascht die eindrückliche Rundsicht. Unter uns nun das Drachenried, das seinen Namen vom Drachen erhielt, der unterhalb des Zingels in einer Höhle gehaust haben soll. Bei der Neumatt steigen wir an den Rand des Rieds ab, dem wir bis zur Betti folgen. Von hier ist es nicht mehr weit zum Überfalldenkmal am Allweg, das an den Franzoseneinfall von 1798 erinnert.
Nr. NWT15
Klewenalp
• NW
Kinderwagentauglich
Die Klewenalp erreicht man bequem mit der Luftseilbahn ab Beckenried. Auf direktem Weg ist die Wandertour besonders für Familien mit kleineren Kindern geeignet. Via Ängiloch gelangt man auf die Emmetten-Seite und zur Stockhütte, von wo die Gondelbahn ins Dorf Emmetten fährt. Nennenswert sich lohnende «Umwege», zum Beispiel auf dem Blumenweg um den Klewenstock, hinauf zum Aussichtspunkt Heitliberg oder vor der Gondelbahn noch rasch hinauf zum Schattigenstock.
Nr. NWT09
Bürgenstock
• NW
Der Bürgenstock Felsenweg
Um seinen Gästen einen Spaziergang am Nordhang zu ermöglichen, liess Tourismus-Pionier Josef Bucher-Durrer Anfang des letzten Jahrhunderts diesen Weg bauen. Er beginnt neben den Bürgenstock-Hotels, der Vierwaldstättersee liegt einem im wahrsten Sinne des Wortes zu Füssen. Mit dem höchsten Freiluft-Aufzug Europas lockt ein kurzer Abstecher zum Hammetschwand-Restaurant, bevor man die sommerliche Wanderung entlang der Felsen und durch mehrere Tunnels zum Chänzeli fortsetzt. Vorbei am Hotel Honegg und moderner Architektur geht's auf der Südseite zurück zum Bürgenstock Resort.
Nr. NWAK02
Bergstation Luftseilbahn Dallenwil – Niederrickenbach
• NW
Musenalp
Auf 1747 m inmitten einer prächtigen Berglandschaft ist die Musenalp eingebettet zwischen Klewenalp, Brisen und Buochserhorn. Man hat die Gelegenheit eine grossartige Rundsicht zu geniessen. Die Milch von 50 Kühen wird täglich frisch zu Käse verarbeitet, Musenalpkäse, Mutschli und Bratkäse. Zugleich führen wir von Mitte Mai bis 1. November ein gemütliches Alpbeizli und verwöhnen unsere Gäste mit einfachen Speisen und Getränken aus der Landwirtschaft. Die Alp ist auch mit der Luftseilbahn Niederrickenbach-Musenalp erschlossen. So ist das Ausflugsziel auch für gemütliche oder müde Wanderer ein Erlebnis wert.
Nr. NWT_2024_01
Ennetmoos, Allweg
• NW
Allweg - St. Jakob - Kernwald - Kerns
on der Busstation Allweg folgt man dem Wegweiser St. Jakob und wandert auf einem Fahrradsträsschen am Fuss des Mueterschwanderberges dem Drachenried entlang. Vor St. Jakob finden sich noch die letzten Bergsturzhügel, sogenannte Drumlins. Bei den ersten Häusern von St. Jakob zweigt mach rechts ab. Man gelangt hinauf zum Ebnet und biegt links in den Kernwald ein. Nach gut 500 m erreicht man die Polenstrasse. Man folgt ihr abwärts und zweigt nach 300 m rechts ab. Der Wegweiser Gerzensee undbedingt beachten. Über einen Holzsteg durchquert man trockenen Fusses ds Moorgebiet und folgt nun den Wegweisern Siebeneich. Sobald man beim Waldausgang auf die Strasse trifft, biegt man nach rechts zur Kapelle Siebeneich ab. An Bauernhöfen und Gewächshäusern einer Gärtnerei vorbei führt der Weg ins Dorf Kerns.
Im Nidwaldner Wanderbuch: Seite 58/59
Nr. NWT_2024_02
Dallenwil
— Buochs Aawasseregg
• NW
Entlang der Engelberger Aa
Entlang der Engelberger Aa
Einer der wenigen flachen Wege mit Naturbelag im Kanton Nidwalden. Der Aawasserweg ist für Familien sehr geeignet und das ganze Jahr begehbar. Von Dallenwil und Büren her kommend biegen Fluss und Wanderweg bei der Kreuzstrasse im rechten Winkel Richtung Buochs ab – früher entschied hier das Wasser, ob es lieber Richtung Stansstad oder Buochs fliessen wolle, die Fläche war eine Schwemmebene. Der Weg führt dann an der gedeckten Fadenbrücke von 1855 mit dem schönen Nidwaldner Wappen vorbei. Auf beiden Seiten des Flusses gehts weiter bis zum See beim Buochser Aawasseregg.
Nr. NWT_2024_03
Stans, Bahnhof
• NW
Rund um Stans
Der Dorfplatz des Nidwaldner Hauptorts Stans zählt zu den schönsten der Schweiz. Häuserbeschriftungen geben Besuchern viele Informationen über Vergangenheit und Gegenwart. Spannend ist aber auch, Stans zu umrunden und die grosse Entwicklung der letzten Jahrzehnte mitzubekommen.
Der Weg führte früher am Rand der Wohngebiete vorbei. Heute verläuft er teils mitten durch neue Wohnquartiere. Beginn und Ende der Wanderung sind an vielen Orten möglich. Zum Beispiel vom Bahnhof Stans durch die Tottikonstrasse zum Wächselacher gehen und der Beschilderung "Rund um Stans" folgen.
Die erste halbe Stunde bis zum Wirzboden verläft der Weg flach durch neue Wohngebiete. Dann folgt der Weg leich ansteigend der Hochwasserschutz-Verbauung Kniri-West. Nach der Querung der Stanserhornbahn führt die Route mit prächtigem Panorama hinüber in die Klostermatt und hinauf zum Huebliegg. Kein Zufall, stehen hier viele Bänklein um die Aussicht zu geniessen. Auf der Huebstrasse gelangt man zur St. Heinrichskapelle hinunter, kurz auf dem Trottoir der Engelbergerstrssen zum Wilerrank und auf einem schmalen Feldweg zum Bauernhof Chli Lehli. Die Buochserstrasse wird überquert und durch die Brisenstrasse geht es zurück zur Tottikonstrasse.
Nr. NWT_2024_08
Chrüzhütte
— Engelberg-Ristis
• NW
Chrüzhütte - Ristis - Rot Grätli
Diese Bergwanderung kann in einem Tag unternommen werden. Gemütlicher ist’s mit einer Übernachtung in der Rugghubelhütte (Reservation notwendig). So kann man sich mehr Zeit lassen, denn zum Schauen gibt es mehr als genug: Pflanzen, Tiere, Karrenfelder und Wolkenbilder. Bei Nebel ist der Übergang übers Rot Grätli heikel.
Von der Bergstation der Luftseilbahn Fell–Chrüzhütte dem Hang entlang zur Alp Räck holteren und weiter zur Bannalper Schonegg. Ein schmaler Weg zweigt rechts ab und quert leicht absteigend den Hang zur Ebene am Fusse des Ruchstocks. Man fühlt sich in einer anderen Welt, so ruhig und still ist es hier. Die Wegspur zielt auf den nördlichen Ausläufer des Oberbergs. Südwärts und zunehmend steiler gelangt man über plattige Felsen zum Rot Grätli. Dieses Teilstück kann lange in den Sommer hinein im Schnee liegen.
Gleich neben dem Rot Grätli thront die Pyramide des En gelberger Rotstocks, daneben der Wissigstock mit dem Griessenfirn, welcher der Klimaerwärmung auch schon seinen Tribut gezollt hat. Links vom Hahnen glitzert die weisse Kuppe des Titlis.
Schon von weitem sieht man die Rugghubelhütte. Die Hüttenterrasse bietet einen herrlichen Rundblick auf Engelberg und Umgebung. Nach einer Pause oder Über nachtung steigt man zum Planggenstafel ab, überquert den Bach und steht unvermittelt vor dem Tüfelstei mit dem roten Teufel von José de Nève. Hoch über Felsbändern geht’s aussichtsreich zum Pt. 1880, danach kurz steil hi nunter zum Rigidalstafel und weiter zum Ristis.